Zeitgeschehen


  • Doku/©2003/R: Herbert Krill/60 min/PAL 16:9/ORF 3sat
    Erstausstrahlung: 06.03.2003, 3sat
    gesendet am 11.06.2003 auf ORF2 (als „Die amerikanische Seele“ Bearbeitung: Helene Maimann)

    „…Mit ihren 45 Minuten trägt die Dokumentation mehr dazu bei, die Ängste und das chronische Sicherheitsbedürfnis vieler US-Bürger verstehen zu können, als Michael Moore in den zwei Stunden seines Dokuspektakels „Bowling for Columbine“….“ (Format 23/ 2003) (mehr …)


  • Dokumentarreihe über die EU-Beitrittskandidaten 2004
    ©2001-2002/13 Folgen/je 30 Min/PAL 4:3

    Die 30-minütigen Dokumentationen zeigen vor allem die kulturelle Vielfalt der osteuropäischen Staaten, werfen aber auch einen sachlichen und kritischen Blick auf die politische, wirtschaftliche und soziale Situation im jeweiligen Beitrittsland.

    Davon Schnitt Gg:
    Ungarn/R:Wolfgang Hackl/Sendung:21.05.2001, 3sat + 25.06.2001, phoenix
    Slowenien/R:Karl Pridun/Sendung:18.09.2001, 3sat
    Estland/R:Andreas Forst/Sendung:29.10.2001, 3sat + 14.12.2001, phoenix
    Polen/R:Karl Pridun/Sendung:19.11.2001, 3sat + 08.05.2002, phoenix
    Zypern/R:Georg Madeja/Sendung:17.12.2001, 3sat + 10.03.2002, phoenix
    Malta/R:Georg Madeja/Sendung:22.04.2002, 3sat + 09.06.2002, phoenix
    Bulgarien/R:Andres Forst/Sendung:27.05.2002, 3sat + 24.10.2002, phoenix
    Slowakei/R:Christina Kronaus/Sendung:24.06.2002, 3sat + 13.12.2002, phoenix
    Litauen/R:Andreas Forst/Sendung:23.09.2002, 3sat + 25.10.2002, phoenix
    Lettland/R:Andreas Forst/Sendung:21.10.2002, 3sat + 11.12.2002, phoenix
    Türkei/R:Karl Pridun/Sendung:25.11.2002, 3sat + 2.02.2003, phoenix


  • Doku/©2001/30 min/PAL 4:3 / © a1plus für ORF 3sat
    Regie: Claudia Pöchlauer / Kamera: Birgit Gudjonsdottir, Konrad Edelbacher / Schnitt: Gernot Grassl
    Erstaustrahlung: 03.01.2002, 17:30h auf 3sat

    Tanzania, südlich des Äquators gelegen, ist ein Land von unbeschreiblicher Faszination. Es erstreckt sich von den riesigen Seen im Inneren bis zum Indischen Ozean, von den nördlichen Gebirgen bis zum südlichen Ruvuma River. Es ist ein buntes Mosaik aus Tropenwäldern, Savannen und glitzernden Seen. Aber es ist auch ein moderner, fortschrittlicher Staat mit einem reichen kulturellen und historischen Erbe.

    Eine Fahrt mit der Tazara (TAnzania ZAmbia RAilway)-Eisenbahn ermöglicht den Blick auf das Land aus völlig anderer Perspektive: Distanz und Nähe zugleich, Langsamkeit und Geschwindigkeit, Technik und Natur, Tradition und Fortschritt begegnen einander. Die Bahn verbindet nicht nur Orte, sondern auch Menschen.
    Die Kamera begleitet die Reisenden auf ihrem Weg von Zambia nach Dar es Salaam, dem “Hafen des Friedens” in Tanzania. Sie fängt die Schönheit der Natur ein, die Faszination der Technik und zeigt Menschen, deren Leben durch die Bahn beeinflusst und erleichtert wurde: zum Beispiel der alte Bauer, der in der Hauptstadt seine Ware feilbietet und seine Enkelkinder besucht, zwei junge Frauen, die fast ausschließlich vom Warenverkauf an der Bahn leben, eine junges Mädchen aus der Stadt, dem es nur mittels Bahnfahrt möglich ist, ihren Vater auf dem Land zu besuchen, Arbeiter aus Polen und Tanzania, die an der Erhaltung der Strecke arbeiten und damit ihren Lebensunterhalt verdienen.

    Die Tazara trägt den Beinamen “Great Uhuru Railway” (Uhuru= Freiheit) und gilt als Perle der Ingenieurskunst. Ihr Bau war das größte Eisenbahnbauvorhaben nach dem 2. Weltkrieg.
    25 000 chinesische und 50.000 afrikanische Arbeiter verlegten 310 000 Tonnen stählerne Schienen über 320 Brücken, durch 23 Tunnels und über 147 Eisenbahnstationen von Dar es Salaam 1870 km weit bis Kapiri Mposhi im Kupfergebiet von Zambia.
    Sie entstand als Gemeinschaftsprojekt von Tanzania und Zambia, um das Binnenland Zambia von den Verkehrswegen nach Südafrika unabhängig zu machen, wurde mit finanzieller Unterstützung Chinas vollendet und feierte 2001 ihr 25 jähriges Jubiläum.

    Ein Projekt der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit dient der Rehabilitierung und technischen Verbesserung der Strecke, mit dem Ziel, Unfälle zu vermeiden, die Instandhaltungskosten zu senken und die Linie damit kostengünstiger betreibbar zu machen, mit den entsprechenden Nebenleistungen, wie z.B. dem Aufbau eines Ersatzteillagers und der Ausbildung von Fachpersonal. Arbeiter, Projektleiter und Manager kommen zu Wort.
    Regie: Claudia Pöchlauer
    Kamera: Birgit Gudjonsdottir
    Kameraassistenz & Ton: Konrad Edelbacher
    Schnitt: Gernot Grassl
    Produktionsleitung: Waltraud Rowhani
    Wiederholungen
    11.06.2003, um 11:15 Uhr auf 3sat
    11.07.2004, um 21.00 Uhr auf ORF2 (im Rahmen der Serie „Ferne Nachbarn“)

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