Festival

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    (Bilder-credits vlr: T.W. Portrait ©Bill Evaul, Regisseur Herbert Krill ©Lenka Pleskotova, T.W. am Walk of Fame St. Louis ©Roland Breitschuh)

    “What began as Southern drama 
has long since achieved the status of universality…
The South is now everywhere.”
    (Thomas Janssen, ZDF 3sat)

    Ein spezieller USA-Reisetipp für den September: neben den vielen Theateraufführungen des renommierten Provincetown Tennessee Williams Theater Festivals wird auch der von mir geschnittene ZDF-3sat-Dokumentation von 2011, “Überall ist Süden. Die Wirklichkeiten des Tennessee Williams” ( englischer Titel: “The South is Everywhere”) gezeigt. Provincetown, einst Wohnort von Williams, liegt unweit von Boston, Massachusetts, am äußersten Ende der Halbinsel Cape Cod und ist dank der herrlichen Sandstrände und dem vielseitigen kulturellen Festivalangebot für viele Amerikaner ein beliebtes Ausflugsziel.
    Regisseur Herbert Krill wird bei der ersten Vorführung anwesend sein und danach für ein Q&A zur Verfügung stehen – bin gespannt wie die amerikanischen T.W.-Fans, die sicherlich den Großteil des Publikums ausmachen werden, diesen europäischen Blick auf die gegenwärtige Bedeutung ihres Dichter-Heroes aufnehmen (mehr zum Film auf der 3sat-Homepage).

    Vorführungen:
    Freitag, 21.September 2012, 17.30h (mit Q&A Herbert Krill)
    Samstag, 22.September 2012, 18.15h
    Ort: Waters Edge Cinema, Eintritt: $10, Ticketkauf hier

     

  • Publikumsdiskussion im Anschluss an die Projektion von "Das Weiterleben der Ruth Klüger" bei der Diagonale 2012. V.l.n.r.: Andrea Ernst (WDR), Johannes Rosenberger (Navigator Film), Gernot Grassl (Schnitt), Renata Schmidtkunz (Regie), Thomas Ballhausen (Moderation, FilmArchiv Austria) © Herbert Krill

     

    Nach den beiden zum Bersten vollen Vorstellungen bei der letztjährigen VIENNALE´11 gibt es endlich eine weitere Gelegenheit, “Das Weiterleben der Ruth Klüger” zu sehen, und zwar bei der diesjährigen DIAGONALE am Samstag, dem 24.03.2012 um 15.30h im UCI Innenhof Saal 6 in Graz. Regisseurin Renata Schmidtkunz und ich sowie weitere Teammitlgieder werden anwesend sein. Wir freuen uns auf Euer Kommen! Mehr Infos hier.

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    Dokumentation, AT 2011 / 83 min / R: Renata Schmidtkunz / K: Avner Shahaf, Heribert Senegacnik, Oliver Indra / Schnitt: Gg / P: Navigator Film für WDR, BMUKK, ORF

    Ein Film über das Jetzt und die Erinnerung. Über den Zufall und die Dinge, die unterwegs verloren gehen. Über Sprache und Landschaften und die Nuancen, auf die es ankommt: “Der eigentliche Kontrast, der mich interessiert, ist nicht zwischen Opfer und Täter, sondern zwischen Opfersein und Freisein”.
    Ruth Klüger: Mutter und Jüdin, Germanistin und Feministin, Holocaust-Überlebende und Bestseller-Autorin. Renata Schmidtkunz hat Klüger über drei Jahre hinweg begleitet und gewährt uns Einblick in die unbestechlichen Ansichten dieser außergewöhnlichen Frau.
    Das war meine erste Zusammenarbeit mit Renata Schmidtkunz – die neben ihrer Tätigkeit als Regisseurin auch für ihre ö1-Sendung “Im Gespräch” und ihre Moderationen beim Club2 und Ö1-Radiokolleg bekannt ist – und wir verstanden uns sofort prächtig, sowohl künstlerisch als auch menschlich. Was bei diesem Film auch sehr wichtig war, denn ein langer Weg lag vor uns. Zum einen bot uns das Gedankenuniversum Ruth Klügers eine so große Fülle an guten verwendbaren Interviewpassagen, daß es einer der Hauptschwierigkeiten war, diese auf 83 Minuten “herunterzukochen”. Zum anderen hat Renata Schmidtkunz das Rohmaterial im wahrsten Sinne des Wortes dokumentarisch über mehr als 3 Jahre hinweg gesammelt, sprich: Ruth Klüger auf Schritt und Tritt mit der Kamera begleitet. So fokussiert Renata Schmidtkunz von Anfang an auf die zentrale Frage des Filmes “Wie kann man nach dem Überleben des Holocaust weiterleben?” war, so viel Spielraum gab uns das Material, den dramaturgischen ”Plot”, die Story erst beim Schnitt zu entwickeln (und das ist ja nun mit Abstand immer schon meine Lieblingsaufgabe beim Schnitt  ;-)). Nicht Malen nach Zahlen, sondern Material durchschnüffeln, Stimmungen suchen, unbekannte Türen öffnen, Bilder neu aneinanderstellen. Daß wir auch formal harmonieren, zeigte sich schon am  ersten Schnitttag, an dem wir den Opener des Films montierten (ja, tatsächlich blieb der als erstes geschnittene Block auch wirklich der Anfang des Films, wahrlich eine Seltenheit).
    Und dann war ja noch Ruth Klüger selbst, unsere Protagonistin. Immer bei uns in Bild und Ton – und anders als bei meinen bisherigen Arbeiten über bekannte Literaten (Schnitzler, Zweig, die Mann-Brüder, Feuchtwanger, Tennessee Williams), immer lebendig und nur einen Anruf oder eine Email entfernt. Sie während des Schnitts und bei der Premiere persönlich kennenzulernen, war mir eine ganz besondere Ehre. Über Ruth Klüger könnte ich jetzt endlos schreiben, wer mehr über sie wissen möchte, empfehle ich ihre Bücher “weiterleben. Eine Jugend” und “unterwegs verloren” zu lesen.
    Die Weltpremiere fand im Rahmen eines Gala-Abends der VIENNALE´11 genau an Ruth Klügers 80. Geburtstag im Gartenbaukino statt. Zeitgleich mit unserer Premierenfeier sendete der ORF  ab 00.05h die 52min-Fassung des Films mit dem Titel “Landschaften der Erinnerung”. Weiters wird eine 30min-Fassung des Films im WDR gesendet, unter dem Namen “Leben nach dem Überleben. Die Literatin Ruth Klüger”.
    Fotos von der Premiere im Gartenbaukino und Feier in Newalds Photoblog/derStandard.at
    Standard-Artikel zu Das Weiterleben der Ruth Klüger
  • Liebe Kollegen,
    am 11. Dezember letzten Jahres hat unsere Kollegin Gesa Marten auf der Generalversammlung der EFA die gesammelten Unterschriften unserer Online Petition übergeben.
    Innerhalb von nur zwei Wochen hatten 615 Unterzeichner aus neun europäischen Ländern, den Aufruf mit ihrem Namen unterstützt. Unter ihnen prominente Kollegen und Mitglieder der EFA wie Hans-Christian Schmid (Regie: Requiem, Sturm), Peter Alderliesten (Schnitt: Phileine Says Sorry), Caroline Link (Regie: Nirgendwo in Afrika), Job ter Burg (Schnitt: Black Book), Andrew Bird (Schnitt: Gegen die Wand, Auf der Anderen Seite),  Anne Coates (Schnitt: Lawrence of Arabia, Erin Brokowich) und viele mehr.
    Und wir hatten Erfolg! Unser Online-Aufruf zur Einführung der Preiskategorien ‘European Editor’ und ‘European Production Designer’“ beim Europäischen Filmpreis hat Wirkung gezeigt: Die European Film Academy hat verkündet, dass ab 2010 beide Preiskategorien eingeführt und erstmals bei der Preisverleihung am 4. Dezember in Tallinn, Estland vergeben werden. Damit steht fest, die EFA würdigt den Berufsstand der Editoren und der Production Designer für die Bedeutung des Medium Film.
    Wir freuen uns sehr über die Entscheidung des EFA Vorstandes und bedanken uns bei allen Mitgliedern der EFA, Befürwortern und Unterstützern der Aktion.
    Dank gilt besonders den europäischen Berufsverbände aea (Österreich), ssfv (Schweiz), PMS (Polen) und gbfte (Großbritannien), die gemeinsam mit uns, die Aktion ins Leben gerufen haben.
    BFS – Bundesverband Filmschnitt Editor e.V.

    Ich zitiere ein Schreiben des deutschen Bundesverbandes Filmschnitt (BFS) und bedanke mich bei allen Filmschaffenden, die unterschrieben haben, für die Unterstützung:

    EFA_award Liebe Kollegen,
    am 11. Dezember letzten Jahres hat unsere Kollegin Gesa Marten auf der Generalversammlung der EFA die gesammelten  Unterschriften unserer Online Petition übergeben. Innerhalb von nur zwei Wochen hatten 615 Unterzeichner aus neun europäischen  Ländern, den Aufruf mit ihrem Namen unterstützt. Unter ihnen prominente Kollegen und Mitglieder der EFA wie Hans-Christian  Schmid (Regie: Requiem, Sturm), Peter Alderliesten (Schnitt: Phileine Says Sorry), Caroline Link (Regie: Nirgendwo in Afrika), Job ter  Burg (Schnitt: Black Book), Andrew Bird (Schnitt: Gegen die Wand, Auf der Anderen Seite),  Anne Coates (Schnitt: Lawrence of  Arabia, Erin Brokowich) und viele mehr. Und wir hatten Erfolg! Unser Online-Aufruf zur Einführung der Preiskategorien ‘European  Editor’ und ‘European Production Designer’“ beim Europäischen Filmpreis hat Wirkung gezeigt: Die European Film Academy hat  verkündet, dass ab 2010 beide Preiskategorien eingeführt und erstmals bei der Preisverleihung am 4. Dezember in Tallinn, Estland  vergeben werden. Damit steht fest, die EFA würdigt den Berufsstand der Editoren und der Production Designer für die Bedeutung des  Medium Film.Wir freuen uns sehr über die Entscheidung des EFA Vorstandes und bedanken uns bei allen Mitgliedern der EFA,  Befürwortern und Unterstützern der Aktion.Dank gilt besonders den europäischen Berufsverbände aea (Österreich), ssfv (Schweiz),  PMS (Polen) und gbfte (Großbritannien), die gemeinsam mit uns, die Aktion ins Leben gerufen haben.

    BFS – Bundesverband Filmschnitt Editor e.V.

  • AUFRUF AN ALLE EUROPÄISCHEN FILMSCHAFFENDEN
    Am 12. Dezember werden wieder die Europäischen Filmpreise verliehen.
    Die European Film Academy (EFA) vereint über 2.000 europäische Filmschaffende mit dem gemeinsamen Ziel, die Filmkultur Europas zu fördern. Vom Kurzfilm bis zur besten Entdeckung werden Drehbuchautoren, Produzenten, Regisseure, Kameraleute und Darsteller für ihre Leistungen gewürdigt.

Für Editoren vergibt die Academy hingegen nur einen Sammelpreis, den Prix d’excellence, bei dem beispielsweise dieses Jahr entschieden werden soll, ob der Schnitt von „Vincere“ besser ist als die Maske vom „Baader Meinhof Komplex“.
Wir glauben, dass die Academy mit dieser Praxis der Bedeutung der Arbeit der Filmschaffenden nicht gerecht wird und fordern die EFA auf, stattdessen die Preiskategorien European Editor und European Production Designer wiedereinzuführen.

Vor vier Jahren hat die European Film Academy einmalig herausragende Editoren ausgezeichnet und damit zur Würdigung des Filmschnitts als einem wesentlichen Grundelement des Mediums Film beigetragen. Seither kann jedoch nicht von Würdigung, sondern eher von Vernachlässigung des Filmschnitts seitens der European Film Academy die Rede sein. Gerade weil der Filmschnitt als unsichtbare Kunst im Hintergrund seinen wichtigen Beitrag zum Gesamtwerk leistet, brauchen Editoren eine öffentliche Präsenz, die über den eigenen Berufsstand hinaus geht.
    Mit diesem Schreiben appellieren wir an die Filmschaffenden aller Produktionsbereiche, sich unserem Aufruf anzuschließen und mit ihrem Namen unsere Aktion zu unterstützen. Wir fordern die Einführung der Preiskategorie European Editor, um dem Filmschnitt seine gebührende Aufmerksamkeit durch die European Film Academy zukommen zu lassen.

    Ich zitiere die Vorstandsmitglieder der Berufsverbände der EditorInnen aus Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz:
    AUFRUF AN ALLE EUROPÄISCHEN FILMSCHAFFENDEN
    Am 12. Dezember werden wieder die Europäischen Filmpreise verliehen. Die European Film Academy (EFA) vereint über 2.000 europäische Filmschaffende mit dem gemeinsamen Ziel, die Filmkultur Europas zu fördern. Vom Kurzfilm bis zur besten Entdeckung werden Drehbuchautoren, Produzenten, Regisseure, Kameraleute und Darsteller für ihre Leistungen gewürdigt.

Für Editoren vergibt die Academy hingegen nur einen Sammelpreis, den Prix d’excellence, bei dem beispielsweise dieses Jahr entschieden werden soll, ob der Schnitt von „Vincere“ besser ist als die Maske vom „Baader Meinhof Komplex“.
Wir glauben, dass die Academy mit dieser Praxis der Bedeutung der Arbeit der Filmschaffenden nicht gerecht wird und fordern die EFA auf, stattdessen die Preiskategorien European Editor und European Production Designer wiedereinzuführen.

Vor vier Jahren hat die European Film Academy einmalig herausragende Editoren ausgezeichnet und damit zur Würdigung des Filmschnitts als einem wesentlichen Grundelement des Mediums Film beigetragen. Seither kann jedoch nicht von Würdigung, sondern eher von Vernachlässigung des Filmschnitts seitens der European Film Academy die Rede sein. Gerade weil der Filmschnitt als unsichtbare Kunst im Hintergrund seinen wichtigen Beitrag zum Gesamtwerk leistet, brauchen Editoren eine öffentliche Präsenz, die über den eigenen Berufsstand hinaus geht.

    Mit diesem Schreiben appellieren wir an die Filmschaffenden aller Produktionsbereiche, sich unserem Aufruf anzuschließen und mit ihrem Namen unsere Aktion zu unterstützen. Wir fordern die Einführung der Preiskategorie European Editor, um dem Filmschnitt seine gebührende Aufmerksamkeit durch die European Film Academy zukommen zu lassen.
    Wenn Sie diesen Aufruf unterstützen wollen,  hier klicken!


  • (Ausschnitt)
    Produktion: Wega-Filmproduktion / X Filme Creative Pool (D) / Les Films du Losange (F) / Lucky Red (I)
    Kamera: Christian Berger Schnitt: Monika Willi.

    Ein Dorf im protestantischen Norden Deutschlands. 1913/14. Vorabend des Ersten Weltkriegs. Die Geschichte des vom Dorflehrer geleiteten Schul- und Kirchenchors. Seine kindlichen und jugendlichen Sänger und deren Familien: Gutsherr, Pfarrer, Gutsverwalter, Hebamme, Arzt, Bauern – ein Querschnitt eben. Seltsame Unfälle passieren und nehmen nach und nach den Charakter ritueller Bestrafungen an. Wer steckt dahinter? (Zitat Pressetext).
    Mehr zum Film auf der offiziellen Homepage.
    Ein interessantes Interview mit Michael Haneke zum Film gibt es auf youtube. Gratulation!


  • …und zwar am 6. Mai um 14.45 Uhr in der Aula des Universitätscampus (Spitalgasse 2-4, Hof 1, 1090 Wien). Diesen Film von Herbert Krill (Produktion: sehen! Film Köln) habe ich im Herbst 2008 für 3sat geschnitten (mehr zum Film weiter unten im Blog). Anschließend werden noch 28 Minuten unveröffentlichtes Bonusmaterial gezeigt, das wir extra für diese Vorführung gestaltet haben.

    Die Vorführung findet im Rahmen einer Konferenz zum Thema “Exil – Glaube und Kultur” statt, die von der internationalen Feuchtwanger-Gesellschaft und vom Institut für Zeitgeschichte veranstaltet wird. Herbert Krill und ich werden bei der Vorführung anwesend sein, wir freuen uns über zahlreiches Kommen!


  • Es ist wieder time for screensessions! Nach der letztjährigen Vorführung vieler wirklich (wirklich!) innovativer Musikvideos aus Österreich bin ich schon sehr gespannt, was Mastermind Marco Celeghin heuer zu bieten hat. Ein feine Auswahl der Clips wurden bereits auf der Diagonale 09 in Graz gezeigt, heute abend im Filmcasino läuft das volle Programm: Amity in Fame, Another Rabbit For, Bul Bul, Christoph & Lollo, Deckchair Orange, Feewa Core, Folklabor, Francis International Airport, Wolfgang Frisch, The Good Library, Jellybeat, Just Banks, Lady Lynch, Le Tam Tam, Mevlut Khan, Mord, Mussurunga, Orjo & Mimu, Parov Stelar, Raffael Francis & Carmen Lázaro, Superlooper, The Tangerine Turnpike und Zoot Woman. Unbekannte Namen dabei? Egal, genau darum geht´s ja!

    22.04.09 Filmcasino, Margaretenstr. 78, 1050 Wien, 20.30h (Eintritt: 7€)
    Danach Aftershow-Party im Transporter ab 22.00h
    Am 23.04.2008 Live Gigs diverser Bands im Rhiz & B72 ab 21.00h. Mehr unter www.screensessions.com.