Ich heiße Gernot Grassl und bin Film Editor in Wien. Momentan arbeite ich an der neuen Staffel von REISECKERS REISEN. Meine bisherigen Arbeiten finden Sie in meiner Filmographie, ab Anfang 2018 stehe ich für neue Projekte zur Verfügung: office@gernotgrassl.com

  • Endlich gibt es unseren Film „Das Weiterleben der Ruth Klüger“ nun auch auf DVD im Handel!
    Die DVD-Präsentation fand am Donnerstag, dem 12.10.2012, in der Buchhandlung Thalia in Wien Mariahilf  in Anwesenheit von Ruth Klüger, Produzent Johannes Rosenberger und mir statt, moderiert wurde der Abend von Günther Kaindlsdorfer von Ö1. Dem zahlreich erschienenem Publikum wurden zwei Ausschnitte aus dem Film vorgeführt, danach beschrieb Ruth Klüger, was ihr an dieser Produktion am meisten bedeutete:„Daß ich durch diese Zusammenarbeit mit Renata Schmidtkunz in gewisser Weise meine Geschichte an eine Frau der nächsten Generation weitergeben konnte – Renata könnte ja meine Tochter sein – und ich immer das Gefühl hatte, dabei in guten Händen zu sein.“

    Die DVD kann man am einfachsten bei filmladen.at oder falter.at direkt bestellen.

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    (Bilder-credits vlr: T.W. Portrait ©Bill Evaul, Regisseur Herbert Krill ©Lenka Pleskotova, T.W. am Walk of Fame St. Louis ©Roland Breitschuh)

    „What began as Southern drama 
has long since achieved the status of universality…
The South is now everywhere.”
    (Thomas Janssen, ZDF 3sat)

    Ein spezieller USA-Reisetipp für den September: neben den vielen Theateraufführungen des renommierten Provincetown Tennessee Williams Theater Festivals wird auch der von mir geschnittene ZDF-3sat-Dokumentation von 2011, „Überall ist Süden. Die Wirklichkeiten des Tennessee Williams“ ( englischer Titel: „The South is Everywhere“) gezeigt. Provincetown, einst Wohnort von Williams, liegt unweit von Boston, Massachusetts, am äußersten Ende der Halbinsel Cape Cod und ist dank der herrlichen Sandstrände und dem vielseitigen kulturellen Festivalangebot für viele Amerikaner ein beliebtes Ausflugsziel.
    Regisseur Herbert Krill wird bei der ersten Vorführung anwesend sein und danach für ein Q&A zur Verfügung stehen – bin gespannt wie die amerikanischen T.W.-Fans, die sicherlich den Großteil des Publikums ausmachen werden, diesen europäischen Blick auf die gegenwärtige Bedeutung ihres Dichter-Heroes aufnehmen (mehr zum Film auf der 3sat-Homepage).

    Vorführungen:
    Freitag, 21.September 2012, 17.30h (mit Q&A Herbert Krill)
    Samstag, 22.September 2012, 18.15h
    Ort: Waters Edge Cinema, Eintritt: $10, Ticketkauf hier

     

  • ©2011 Oliver Indra

    Dokumentation, AT 2012 / 30 min / R: Renata Schmidtkunz / K: Avner Shahaf, Heribert Senegacnik, Oliver Indra / Schnitt: Gg / P: Navigator Film & Renata Schmidtkunz für BMUKK

    „Die deutsche Sprache ist natürlich belastet durch die Nazi-Zeit  […]  Aber die Grammatik ist unbelastet, die Grammatik ist unschuldig. Ich möchte gerne einen Aufsatz schreiben darüber, wie die deutsche Grammatik unschuldig ist, aber ich habe das noch nicht ganz hingekriegt.“ – Ruth Klüger.

    Nach Kinofassung, -ORF- und WDR-Fassung haben wir noch eine spezielle Version für das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur fertiggestellt –  mit Schwerpunkt Literatur und Germanistik. Für Schüler der Oberstufe konzipiert, gestalteten Regisseurin Renata Schmidtkunz und ich aus dem Rohmaterial eine Dokumentation, die Ruth Klügers Blick auf Worte, Gedichte und Grammatik ins Zentrum rückt: „Literatur ist das, was entsteht, wenn Menschen sich mit Sprache abgeben, das ist alles. Die Literatur braucht keine Rechtfertigung.“

    Anfangs leicht abgeschreckt von der Tatsache, dass wir für diesen Film das riesige Meer an Interviews erneut durchschwimmen müssten, erlebten wir aber bald auf ein Neues den Klüger-Effekt: man kann einfach nicht aufhören, den Worten dieser Frau zu lauschen und ist sofort wieder fasziniert von ihrer Art zu Denken. Und so fügten sich Gedanken zur Sprache zu Bildern von Landschaften, ließen diese in neuem Licht erscheinen und uns eine der Grundregeln des Schnitts wieder neu erleben: dass Bilder ihre Aussagekraft und ihren Inhalt verändern, wenn sie mit anderen Bildern kombiniert werden.

    Diese Version ist ausschliesslich als Lehrmittel für Deutsch- und Geschichtslehrer in Österreich konzipiert.

  • „Schmidtkunz ist es gelungen, ein hochsubtiles Portrait von sinnlicher Klarheit zu zeichnen.“
    (Norbert Trawöger, Kronenzeitung, Juni 2012)

     

    „Das Weiterleben der Ruth Klüger ist ein unbestechlicher, unbequemer und gerade deswegen so beeindruckender Film. Er ist keine überflüssige Illustration des literarischen Werks […] Es ist auch kein Film über Ruth Klüger. Es ist sie selbst, die spricht. Laut denkt. Oder schweigt. Klügers Art zu denken im Film festzuhalten, war das Ziel von Renata Schmidtkunz.“
    (Christian Buckard, Jüdische Allgemeine, Juni 2012)


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    Dokumentation, Österreich, USA 2012 / 79 bzw. 59 min / Regie: Herbert Krill / Executive producer: Katharina Schulenberg-Leduc / Kamera:  Ronald Vaughan, Jürg Viktor Walther  u.a. / Ton: Yuri Raicin, Stephan von Hase / Schnitt: Gg / wissenschaftliche Beratung: Malcolm S. Cole, Karin Wagner /  Produktion: Vaughan Video KG / Redaktion WDR: Lothar Mattner / gefördert von: AMA Advisors, Botstiber Foundation, exil.arte, Zukunftsfonds

     

    Erich (später Eric) Zeisl (1905-1959) war ein österreichischer Komponist jüdischer Abstammung, der 1938 zuerst nach Paris, dann nach New York und schließlich nach Los Angeles emigrierte. Nach vielversprechenden Anfängen im Wiener Musikleben musste er sich im Exil als Filmkomponist und Lehrer über Wasser halten, die Produktion eigener Werke kam oft zu kurz. Nach seinem frühen Tod gerieten seine von der Romantik beeinflussten, moderat-modernen Kompositionen (Lieder, Kammermusik, Chorwerke) in Vergessenheit. Heute wird Zeisl jedoch wiederentdeckt, was nicht zuletzt den Aktivitäten seiner einzigen Tochter zu verdanken ist.

    Der Dokumentarfilm bringt viele Beispiele von Zeisls Musik und schildert Zeisls Leben in Österreich und Amerika. Nicht zuletzt beschäftigt er sich mit Zeisls Persönlichkeit, seiner Liebe zur alten Heimat und seiner Nicht-Anpassung ans amerikanische Exil. (aus dem Pressetext)

     

    „I had never heard the name Eric Zeisl“ – genau so, wie der kalifornische Experte Professor Malcolm S. Cole in dieser Dokumentation seine erste musikalische Begegnung mit Erich Zeisl beschreibt, ging es auch mir, als Regisseur Herbert Krill mir sein Filmprojekt über diesen Komponisten vorstellte. Umso größer war der Überraschungseffekt, als ich beim Schnitt dieser Dokumentation immer mehr aus Zeisls großem Schaffenswerk kennenlernte – einfach grandios!

    Mit großer Unterstützung von Zeisls Tochter Barbara Zeisl-Schoenberg, sammelte Herbert Krill mit detektivischer Akribie Archivstücke, drehte an Originalschauplätzen in Europa und den USA, filmte Liederabende (z.B. in der Villa Aurora, Los Angeles), Opern-Inszinierungen („Hiob“ nach Josef Roth) und Orchesteraufführungen (Highlight: „Requiem Ebraico“ interpretiert von den Wiener Philharmonikern und dem Chor des Wiener Musikvereins). Ehemalige Weggefährten wie der Violinist Israel Baker sowie frühere Studenten Zeisls kommen zu Wort, Biografin Karin Wagner führt durch den umfangreichen Fundus an Korrespondenz. Durch die starke Verbindung von Zeisls Werken mit seiner Biografie ließen sich diese  in der Montage dramaturgisch gut verbinden, und – was Regisseur Herbert Krill und mir besonders wichtig war – man hört viel Zeisl-Musik (was ja bei vielen Musik-Dokumentation im TV nicht immer der Fall ist).

    Durch den großen Anteil der Familie Zeisl-Schoenberg kommt der Film seinem Protagonisten sehr nahe und erzählt so nicht nur ein vergangenes Schicksal, sondern avanciert zum Portrait einer quicklebendigen und sympathischen Familie, die mit Begeisterung die Kunst Erich Zeisls in der Gegenwart aufleben läßt.

     

    Die 79-Minuten-Fassung dieser Dokumentation wurde im September 2011 in Los Angeles uraufgeführt, die Europa-Premiere fand am 8.Mai 2012 im Literaturhaus Wien statt.
    Der WDR zeigt als erster TV-Sender eine 59-Minuten-Fassung des Films am

    21. Mai 2012 um 23.15h in der Reihe „west.art klassik“.

    Es freut mich, dass der Film auch beim Jüdischen Filmfestival Wien 2013 gezeigt wird:
    Mi 9.10. 18:00 Uhr, Votivkino
    Mi 16.10. 18:00 Uhr, De France

    Weitere Ausstrahlungen:
    Freitag, 11. Oktober 2013 um 23.59 Uhr auf ORF III
    Sonntag 10. November 2013, jeweils in der Reihe „faszination musik“ um
    8:00  NDR (Hamburg)
    8:00  Radio Bremen TV
    9:30  SWR (Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg)
    9:30  SR (Saarländischer Rundfunk)

    Alle Infos zu Erich Zeisl inklusive schöner Hörproben findet man auf www.zeisl.com.
    Filmstills © Herbert Krill/Vaughan Video (mit freundlicher Genehmigung)
    Fotos: © Barbara Zeisl-Schoeberg (mit freundlicher Genehmigung)

  • Da freut man sich, daß das gute alte Macbook Pro (MBP) noch immer so gut läuft und als Internet- und Musikplayer formschön auf dem Wohnzimmertisch einen neuen Platz gefunden hat, da macht das Ding beim Starten plötzlich – nix. Also fast nix, ein bißchen Festplatte hört man schon, aber sehen? Gar nix…gar nix! Das hat er noch niieee gemacht.

    Also ab zum Mac-Repairshop (empfehlenswert: mymac in Wien 5), nach kurzem Check ist klar: ja, das MBP stammt aus der Serie sowieso-sowieso und ist mit einem schadhaftem Grafikchip von nVidia versehen, Apple hat deshalb die Garantie für diesen Fehler auf 4 (!) Jahre ausgedehnt, wann haben Sie denn das MBP gekauft? Hmm, grübel grübel, Mist, vor 4,5 Jahren, also keine Chance. Reparaturkosten: 1029.-€, da das komplette Mainboard (in Applesprache: „Logicboard“) ausgetauscht werden muß. Schluck!

    Nee du, also das geht gar nicht. Also MBP wieder mitnehmen und zuerst mal googeln, was es da so zum Thema gibt. Und siehe da, ich bin nicht der einzige mit diesem Problem: findige Nerds haben festgestellt, dass man mit etwas Wärme dem Problem auf den Leib rücken kann. Kurz: Logicboard ausbauen und 6 min bei 200°C ins Backrohr – Fertig!

    Wie gibt´s das? Der Fehler ist, dass im Grafikchip Leiterbahnen mit  der Zeit spröde werden und so kein guter Kontakt mehr gegeben ist – deshalb der Bildausfall. Durch die Erwärmung wird das Leiter-Material weicher und verbindet sich wieder.

    Am besten man folgt den Anweisungen im Blog ENIAK eine wunderbare Schritt-für-Schritt-Anweisung geschrieben hat. Bei mir hat das auch wirklich funktioniert, allerdings muß man einschränkend dazu sagen, daß der „Reparatureffekt“ ca 3 Monate hält, dann muß das Ding wieder in den Backofen – also als Dauerlösung für das Hauptgerät im Leben wohl nicht so geeignet. Zweitens muss ich sagen, machte mir zwar das Zerlegen des MBP Spaß, aber es ist nix für Anfänger und die ganze Aktion dauert beim ersten Mal sicher 3-4 Stunden. Und: bevor man irgendwas aufschraubt, ohne Wärmeleitpaste geht gar nix nach dem Backen!

    Trotzdem hat mich die ganze Aktion mit DIY-Spirit erfüllt, und noch dazu mit einem Ding aus der Mikroprozessorenwelt (hab ich in den 80er-Jahren meinen Walkman selber repariert? Nein. In den 90ern mein Gesangsmikro? Nein! In den 00-Jahren meinen Revo? Nein! IRGENDWANN mein Auto? Neeeiin!!!).

    Wär hätte das gedacht? Bin gespannt, ob ich in 4 Jahren mal mein iPad grille…..

  • ©WDR

    Dokumentation, AT 2011 / 30 min / R: Renata Schmidtkunz / K: Avner Shahaf, Heribert Senegacnik, Oliver Indra / Schnitt: Gg / P: Navigator Film & Renata Schmidtkunz mit WDR, BMUKK, ORF

    Dies ist die 30min-WDR-Fassung des Dokumentarfilms „Das Weiterleben der Ruth Klüger“ für die WDR-Sendereihe „Planet Schule“. Auch wenn die relativ kurze Sendungslänge anderes suggerieren könnte, so war die Beteiligung des WDR für das gesamte Doku-Projekt von enormer Bedeutung: Andrea Ernst war nicht nur die erste Redakteurin einer Sendeanstalt, die bei der Finanzierung fix zusagte, sie bestärkte auch Renata Schmidtkunz und mich von Anfang an, eine Kinofassung dieses Stoffs zu machen. Und so montierten wir zunächst die 83min Langfassung, um erst am Ende daraus die 30min-WDR-Fassung „herauszuschälen“. Andrea Ernsts praktisch-professionelle und menschlich-emotionale Unterstützung dabei war enorm und ging weit über das normale, gewohnte Maß ihrer „job discription“ hinaus – danke!

    Das Tolle an der Reihe „Planet Schule“ ist der Umstand, dass alle Filme für den Einsatz im Unterricht gedacht sind und deshalb auch auf der Homepage www.planet-schule.de angeschaut oder heruntergeladen werden können.

    WDR-Sendetermine  (WDR-Info):
    Mi. 21.03.2012, 7:20h
    Mi. 28.03.2012, 7:20h

     

     

     

  • Publikumsdiskussion im Anschluss an die Projektion von "Das Weiterleben der Ruth Klüger" bei der Diagonale 2012. V.l.n.r.: Andrea Ernst (WDR), Johannes Rosenberger (Navigator Film), Gernot Grassl (Schnitt), Renata Schmidtkunz (Regie), Thomas Ballhausen (Moderation, FilmArchiv Austria) © Herbert Krill

     

    Nach den beiden zum Bersten vollen Vorstellungen bei der letztjährigen VIENNALE´11 gibt es endlich eine weitere Gelegenheit, „Das Weiterleben der Ruth Klüger“ zu sehen, und zwar bei der diesjährigen DIAGONALE am Samstag, dem 24.03.2012 um 15.30h im UCI Innenhof Saal 6 in Graz. Regisseurin Renata Schmidtkunz und ich sowie weitere Teammitlgieder werden anwesend sein. Wir freuen uns auf Euer Kommen! Mehr Infos hier.

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    Dokumentation, AT 2011 / 83 min / R: Renata Schmidtkunz / K: Avner Shahaf, Heribert Senegacnik, Oliver Indra / Schnitt: Gg / P: Navigator Film für WDR, BMUKK, ORF

    Ein Film über das Jetzt und die Erinnerung. Über den Zufall und die Dinge, die unterwegs verloren gehen. Über Sprache und Landschaften und die Nuancen, auf die es ankommt: „Der eigentliche Kontrast, der mich interessiert, ist nicht zwischen Opfer und Täter, sondern zwischen Opfersein und Freisein“.
    Ruth Klüger: Mutter und Jüdin, Germanistin und Feministin, Holocaust-Überlebende und Bestseller-Autorin. Renata Schmidtkunz hat Klüger über drei Jahre hinweg begleitet und gewährt uns Einblick in die unbestechlichen Ansichten dieser außergewöhnlichen Frau.
    Das war meine erste Zusammenarbeit mit Renata Schmidtkunz – die neben ihrer Tätigkeit als Regisseurin auch für ihre ö1-Sendung „Im Gespräch“ und ihre Moderationen beim Club2 und Ö1-Radiokolleg bekannt ist – und wir verstanden uns sofort prächtig, sowohl künstlerisch als auch menschlich. Was bei diesem Film auch sehr wichtig war, denn ein langer Weg lag vor uns. Zum einen bot uns das Gedankenuniversum Ruth Klügers eine so große Fülle an guten verwendbaren Interviewpassagen, daß es einer der Hauptschwierigkeiten war, diese auf 83 Minuten „herunterzukochen“. Zum anderen hat Renata Schmidtkunz das Rohmaterial im wahrsten Sinne des Wortes dokumentarisch über mehr als 3 Jahre hinweg gesammelt, sprich: Ruth Klüger auf Schritt und Tritt mit der Kamera begleitet. So fokussiert Renata Schmidtkunz von Anfang an auf die zentrale Frage des Filmes „Wie kann man nach dem Überleben des Holocaust weiterleben?“ war, so viel Spielraum gab uns das Material, den dramaturgischen „Plot“, die Story erst beim Schnitt zu entwickeln (und das ist ja nun mit Abstand immer schon meine Lieblingsaufgabe beim Schnitt  ;-)). Nicht Malen nach Zahlen, sondern Material durchschnüffeln, Stimmungen suchen, unbekannte Türen öffnen, Bilder neu aneinanderstellen. Daß wir auch formal harmonieren, zeigte sich schon am  ersten Schnitttag, an dem wir den Opener des Films montierten (ja, tatsächlich blieb der als erstes geschnittene Block auch wirklich der Anfang des Films, wahrlich eine Seltenheit).
    Und dann war ja noch Ruth Klüger selbst, unsere Protagonistin. Immer bei uns in Bild und Ton – und anders als bei meinen bisherigen Arbeiten über bekannte Literaten (Schnitzler, Zweig, die Mann-Brüder, Feuchtwanger, Tennessee Williams), immer lebendig und nur einen Anruf oder eine Email entfernt. Sie während des Schnitts und bei der Premiere persönlich kennenzulernen, war mir eine ganz besondere Ehre. Über Ruth Klüger könnte ich jetzt endlos schreiben, wer mehr über sie wissen möchte, empfehle ich ihre Bücher „weiterleben. Eine Jugend“ und „unterwegs verloren“ zu lesen.
    Die Weltpremiere fand im Rahmen eines Gala-Abends der VIENNALE´11 genau an Ruth Klügers 80. Geburtstag im Gartenbaukino statt. Zeitgleich mit unserer Premierenfeier sendete der ORF  ab 00.05h die 52min-Fassung des Films mit dem Titel „Landschaften der Erinnerung“. Weiters wird eine 30min-Fassung des Films im WDR gesendet, unter dem Namen „Leben nach dem Überleben. Die Literatin Ruth Klüger“.
    Fotos von der Premiere im Gartenbaukino und Feier in Newalds Photoblog/derStandard.at
    Standard-Artikel zu Das Weiterleben der Ruth Klüger