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  • Videoclip/ 1 min/ Regie: Felix Grassl / Schnitt: Gernot Grassl / Musik: Data Hero „Ready to go“ / shot on iPhone4 / ©2011

    Hier der erste Film, den ich mit meinem iPhone 4 gedreht habe: die „coolste Carrera-Rennautobahn“ meines Sohnes Felix. Während man beim Drehen recht schnell und flockig mit großem Spaß viel in kurzer Zeit zusammenbringt, gibt´s auch bei solchen Fun-Projekten beim Schnitt immer Brösel, wenn auch „hausgemacht“: ich wollte diese überschaubare Menge an Rohmaterial als Test verwenden, was eigentlich wirklich passiert, wenn man in FCP-7 die h.264-Dateien des iPhones direkt verarbeitet – und kann selbst bei kleinen „unwichtigen“ Geschichten nur zum Umwandeln in ProRes raten: ständiges Rendern, seltsame Phänomene bei kadergenauen Schnittentscheidungen oderi Verlangsamungen (Clips haben nach dem Rendern plötzlich andere In- oder Outframes), knackige Farben im FCP werden zu fahlen Farben im Exportfile, in dem sich auch noch Renderfehler verbergen können – ganz toll, wenn man glaubt, das Ding endlich fertig zu haben…

    Abgesehen davon war die Zusammenarbeit mit Sohnemann Felix (8 Jahre) sehr lustig und lehrreich: es gibt wohl kaum einen ungeduldigeren („Simma endlich fertig? Muss der schon wieder rendern?“) und genaueren („schau das will ich so…und dann so…“, oder „DAS will ich GAR nicht“) Regisseur im realen Filmbusiness, und selbst seine Kamerascheu (um jeden Kader im Film, wo er zu sehen ist, musste ich hart kämpfen) teilt er mit großen Namen – a star is born? Seinen Kommentar zum Film können Sie hier auf youtube nachlesen.

  • Spontane FCP-Renderkunst

    Schön aussehen tut´s ja, was mir Final Cut Pro gestern beim Exportieren unaufgefordert gebastelt hat. Aber wirklich scharf ist man nicht drauf, wenn´s um den finalen Export für einen Sendemaster geht! Also liebe FCP-User, aufgepasst, so ein Kader könnte auch in eurem Masterfile auftauchen…
    [Bug-Details: DVPAL-16:9-Projekt in Final Cut Studio2 FCP ver 6.0.5; Befehl: „Export als Quicktime“, alle Einstellungen wie Projekt; die Stelle im Film, an der der „Kunstkader“ reingerendert war: harter Schnitt von Interview-Bild auf Schwarz; genau auf dem ersten Kader Schwarz begann die Blende eines Schriftinserts – und genau dort war der Fehler]

  • Platz 1: Das Capture-Tool
    Platz 2: Die Title-Engine
    Platz 3: Die ständige Renderei
    Platz 4: Halbbild-Phänomene mit Photoshop-Dateien
    Platz 5: Bezier-Gefipsel bei Bewegungspfaden
    Platz 6: kein größeres Piktogramm in Bins
    Platz 7: userunfreundliche Audio-Plugins

    Eigentlich arbeite ich ja sehr gerne mit Final Cut Pro (FCP) und ich verkünde allerorts das tolle Preis-Leistungsverhältnis. Aber in der Anwendung gibt es doch recht seltsame Phänomene, die ich einfach nicht verstehen kann – siehe oben. Bald in diesem Blog: genauere Ausführungen der Bugs und meine 7 ultimativen Workarounds!