USA

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    Musik-Dokumentation | 60 min |Regie: Herbert Krill | Kamera: Bernd Meiners, Jürg Walther | Ton: Jörg Johow, Mike Schmidt | Schnitt: Gernot Grassl | Produktion: Roland Heckl, Action Agency Austria für ZDF 3sat

    Erstausstrahlung: Samstag, 18. Oktober 2014, 22.00 Uhr in 3sat im Rahmen der Dokumentarfilmreihe „Musicmania“

    In einer Art Roadmovie erkundet „Song of the Cowboy“ die Songs von Amerikas immer noch „wildem“ Westen und die Lebenswelt der modernen Cowboy-Singer und -Songwriter. Die Protagonisten des Films sind alle tief im Westen der USA verwurzelt. Ganz gleich ob sie auf einer Ranch arbeiten oder selbst eine betreiben, ob sie Amateurmusiker oder Profi sind: Vom Pioniergeist der Vergangenheit sind sie genauso geprägt wie von den sozialen und ökologischen Problemen der Gegenwart. Und davon zeugt auch ihre Musik, authentisch und voller Hingabe an das Leben.
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  • Reiseckers Reisen USA_3_(C)NGF
    Beim 45. Fernsehpreis der Erwachsenenbildung wurde „Reiseckers Reisen Spezial – USA” für 2012 in der Sparte Dokumentation nominiert. Weitere Kandidaten sind  „Mein Simmering” (Sendereihe: dok.film: Chico Klein), und „Eingeschmuggelt bei den Neo-Nazis”
    (Austria News; Puls 4, ProSieben, Sat1; Florian Danner).

    Der Fernsehpreis der Erwachsenenbildung wird von der Arbeitsgemeinschaft der Bildungshäuser Österreichs, vom Büchereiverband Österreichs, vom Verband Österreichischer Volkshochschulen und vom Wirtschaftsförderungsinstitut verliehen.

  • Ein Film von Herbert Krill  | Dokumentation  D, 2012  |  45min  |  Kamera: Roland Breitschuh  |  Schnitt: Gernot Grassl  | Produktion: sehen! Film Köln für © ZDF 3sat
    Sendetermin So, 16.12.2012, 21h 3sat

    Von wegen „American Dream“: Die USA scheinen nicht mehr die führende Nation der Welt zu sein, irgendwie ist dem Land sein Optimismus abhanden gekommen. Ein Gefühl des Niedergangs liegt in der Luft, das sich in der sogenannten Kollaps-Bewegung manifestiert.
    3sat Pressetext

    Dieser Film ist der dritte Teil einer Trilogie über das Wesen der US-Amerikaner. Die ersten beiden Teile liefen schon vor Jahren im TV: „American Psyche“ 2003 in 3sat, und „American Expansion“ 2004 in arte und 3sat, beide Filme habe ich für Regisseur Herbert Krill geschnitten.
    Für Teil 3, „American Collapse“, hat Krill und sein Team die USA von der Ostküste bis Kalifornien durchquert, um eine Reihe von Bloggern und Experten zu besuchen, die Überlegungen zum möglicherweise bevorstehenden Kollaps der amerikanischen Gesellschaft und Zivilisation angestellt haben. Diese widerlegen mit ihrer Weitsicht und Eloquenz nicht nur alle dumpfen Amerika-Ressentiments, die sich in Europa großer Beliebtheit erfreuen, sondern beweisen einmal mehr, dass Politik und Gesellschaft immer weiter auseinander driften:

    „If you take a larger view, the whole industrial world is an example of a boomtown. The same kinds of dynamics are playing out. We see enormous amounts of of wealth being produced, fortunes being made, a few people get rich and there is the promise that everyone will ultimately get rich. So everyone wants to be part of this.[…] But at the end of the day, the whole thing is unsustainable. It crashes and the boomtown becomes a ghost town.“
    Richard Heinberg, Author von „The Party is Over“ und „Peak Everything“

    Eine sorgfältige Auswahl der Interviewpartner ist sowas wie das Markenzeichen aller Filme von Herbert Krill, und auch diese TV-Dokumentation bringt das wieder auf den Punkt – kompetente Menschen mit präzisen und teils überraschenden Aussagen:

    „What I find is most fascinating is the human’s capacity to ignore what’s in front of them. And to continue to imagine a Big Bang which would suddenly wake us all up and and help us to realize “Ahh! This is the beginning, this is the start of it!” […] So when you ask me when do I imagine the collapse will happen, I would say we are well into it.“
    Kathy McMahon, Psychologin & Bloggerin  „Peak Oil Blues“

    Aber auch optisch hat dieser Film einiges zu bieten: Schauplätze wie der „Rust Belt“ (Amerikas ehemaliges industrial heartland), die frühere Boomtown Las Vegas und kalifornische Geisterstädte werden von Zeitraffer-Fahrten, die die riesigen Dimensionen des US-Kontinents und gleichzeitig die Öl-Abhängigkeit der Nation verinnerlichen, miteinander verbunden. Die klaren, ruhigen Bilder von Kameramann Roland Breitschuh, die ich mit Freude zu Musik von Nine Inch Nails montiert habe,  zeigen eine unbekannte Seite der USA und brennen sich dadurch umso stärker ins Gedächtnis.

    Nähere Informationen zum 3sat-Schwerpunkt „Endzeit“ auf der 3sat-Homepage zum Thementag. Der Film wird anschließend eine Woche lang in der 3sat-
    Mediathek
    abrufbar sein.

  • “Das – auch vielen Deutschen als erstrebens- und nachahmenswertes Modell dienende – Vorbild USA wird durch die Statements von reflektierten Amerikanern, die genau beobachtende Kamera und eine zwischen den Bildern entstehende Metaebene entzaubert.”
    (Ulrich Spies, Grimme Institut Mahr)

     

    „Der Film spürt der Stimmung nach, die dem Zerfall vorausgeht – und die ist gar nicht schlecht. […]Was aber kommt, wenn wir den „Peak Oil“, den Höhepunkt weltweiter Ölförderung, überschritten haben? Dass sich in den Geisterstädten des amerikanischen „Rust Belt“ schon ein Blick auf eine Variante dieser Zukunft werfen lässt, fängt Krill in beeindruckenden Bildern ein.“
    (Jan Knobloch, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.12.2012)

  • Doku / ©2004 / 55 min / R: Wolfgang Hackl / a1plus für ORF 3sat / Mit Florian Kitt und Rita Medjimorec / Kompositionen von Erich Urbanner, Kurt Estermann und Gerd Kühr / Erstausstrahlung: 04.11.2007, 10.15h 3sat

    Erich Urbanner, Kurt Estermann und Gerd Kühr zählen zu den bedeutendsten österreichischen Komponisten zeitgenössischer Musik. Alle drei versuchen, die außergewöhnliche musikalische Begabung und Virtuosität des weltbekannten Wiener Cellisten Florian Kitt in ihre Kompositionen einzubeziehen.
    Wolfgang Hackl besucht Florian Kitt in Öberösterreich und begleitet ihn zu Konzerten in Paris und Peking sowie nach New York, wo sich Kitt nach seinen Anforderungen von Geoffrey Ovington ein Cello bauen ließ.
    Urbanners Cellostück „Entfaltung“, Kührs Tondichtung „Porträts“ und Kurt Estermanns Stücke „Capriccio“ und „Canto“ sind Florian Kitt und seiner Begleitung am Piano, Rita Medjimorec, gewidmet. Aber Kitt ist nicht nur ein außergewöhnlicher Cellist, er ist auch ein einfühlsamer Pädagoge und international angesehener Lehrer. Neben der Vermittlung von musikalischem Wissen ist ihm auch die persönliche Entwicklung jedes einzelnen Studenten ein Anliegen. Im oberösterreichischen Stift Kremsegg leitet er ein Musikseminar. Mit seinen Studenten, die aus aller Welt zu ihm kommen, erarbeitet er Werke alter und zeitgenössischer Meister. Seine Studenten vergleichen den Musiker und Pädagogen mit André Navarra und anderen Größen der Musikgeschichte.


  • Der Traum vom Raum in den USA
    oder: L’espace américain, entre rêve et réalité
    Doku / R: Herbert Krill / © 2004 / 45 min / PAL 16:9/ a1plus+ZDF 3sat+arte

    „Hochkarätige Reportage… Empfehlung!“
    (Der Standard, vom 30./31.10/1.11.2004

    US-Amerikaner sind gerne stolz auf ihr Land: ganz besonders am vierten Juli, dem Unabhängigkeitstag. Da gedenken sie der Gründung ihrer Nation, und wie weit sie es seitdem gebracht hat. Besonders augenfällig ist, wie sehr die USA seitdem gewachsen sind: angefangen von dreizehn britischen Kolonien an der amerikanischen Ostküste, haben sie ihr Territorium über den gesamten Kontinent ausgedehnt. Ende des 19.Jahrhunderts kamen auch noch Gebiete in der Karibik und im Pazifik hinzu, und heute unterhält das amerikanische Militär viele Hunderte von Stützpunkten auf der ganzen Welt.

    Erstausstrahlung: 31.10.2004, 23.30 Uhr / arte und am 01.11.2004, 22.00 Uhr / 3sat
    Vorführungen:
    10/2005: 40th International Film Festival AFO 2005 in Olmütz, Tschechien
    03/2005:Im Rahmenprogramm der Diagonale, in Graz
    04/2005: International Doc Market des 7th Thessaloniki Documentary Festival, Griechenland
    06/2005: ABC Asia Pacific, Philippinen
    09/2005: TG4, Irland
    03/2006: TV Valencia, Spanien


  • Doku / 43 min / PAL 4:3 / © 2003 Äthiopien, Indien, Nepal, Österreich, Uganda, USA / © a1plus für ORF 3sat
    Regie: Peter Zurek / Kamera: Wolfgang Hackl / Schnitt: Gernot Grassl
    Erstausstrahlung am 25.6.2003, 3sat

    Die Welt ist nicht besser geworden. Zumindest nicht für jene eineinhalb Milliarden Menschen, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, medizinischer Versorgung oder schulischer Ausbildung haben. Obwohl die Weltwirtschaft seit 1950 um siebenhundert Prozent angewachsen ist, kämpft jeder dritte Erdenbewohner ums Überleben, weil er pro Tag höchsten zwei Euro zur Verfügung hat. In den Ländern der Dritten Welt ist die Lage auch deshalb so desaströs, weil Intellektuelle und gut Ausgebildete resignieren und in den reichen Norden übersiedeln.
    Jedes Jahr sterben in den armen Ländern fast 15 Millionen Menschen an Krankheiten, die bei uns höchstens ein paar Tage Bettruhe verlangen. In den letzten zwanzig Jahren hat Afrika ein Drittel seiner Hochschulabsolventen verloren. Im Senegal zum Beispiel verdient ein Akademiker im Monat weniger als 250 Euro. Das Problem der Abwanderung der Intelligenz aus den armen Ländern gab es schon immer. Neuerdings hat es einen Namen: BRAIN DRAIN.
    Die besten Chancen im Norden aufgenommen zu werden, haben diejenige, die eine gute Ausbildung vorzuweisen haben. Die auf der Flucht vor dem Elend sind, drohen missbraucht und von Schleppern ausgebeutet zu werden. Viele kommen um, ehe sie ihr Ziel erreichen. Andere sind ohne Rechte, sowohl in ihren ehemaligen Heimatländern als auch dort, wo sie schließlich Arbeit finden.

  • Die amerikanische Seele.

    „…Mit ihren 45 Minuten trägt die Dokumentation mehr dazu bei, die Ängste und das chronische Sicherheitsbedürfnis vieler US-Bürger verstehen zu können, als Michael Moore in den zwei Stunden seines Dokuspektakels Bowling for Columbine….“
    (Format 23/ 2003, Seite 103)


    „…umso bemerkenswerter die Dokumentation „Die amerikanische Seele“, die in knapp 45 Minuten einen kritischen, aber nicht wertenden Blick in die Tiefe wagte… Ein Gewinn selbst für Amerika-Kenner.“
    (Tiroler Tageszeitung Nr 135, 13.06.2003)


  • Doku/©2003/R: Herbert Krill/60 min/PAL 16:9/ORF 3sat
    Erstausstrahlung: 06.03.2003, 3sat
    gesendet am 11.06.2003 auf ORF2 (als „Die amerikanische Seele“ Bearbeitung: Helene Maimann)

    „…Mit ihren 45 Minuten trägt die Dokumentation mehr dazu bei, die Ängste und das chronische Sicherheitsbedürfnis vieler US-Bürger verstehen zu können, als Michael Moore in den zwei Stunden seines Dokuspektakels „Bowling for Columbine“….“ (Format 23/ 2003) (mehr …)