Trailer

  • ALLES UNTER KONTROLLE Plakat final
    investigativer Kinodokumentarfilm | 90 min | Buch und Regie: Werner Boote | Schnitt: Emily Artmann & Gernot Grassl | Kamera: Dominik Spritzendorfer, Mario Hötschl | Ton: Andreas Hamza | Produktionsleitung: Michael Meisterhofer | Musik: Marcus Nigsch | Recherche: Markus Zizenbacher | Tonmischung: Thomas Pötz, Cosmix Studio | Compositing und HD Postproduktion: Christian Leiss | Produktionsassistenz: Daniela Patz | Herstellungsleitung: Markus Glaser | Produzenten: Nikolaus Geyrhalter, Markus Glaser, Michael Kitzberger, Wolfgang Widerhofer

    Facebook, Amazon und Google liefern uns rund um die Uhr den Zugang zur bequemen digitalen Welt! Überwachungskameras auf der Straße sorgen für unsere Sicherheit. Aber wer sammelt eigentlich unsere Fingerprints, Iris-Scans, Vorlieben beim Online-Shopping und was wir in den sozialen Netzwerken teilen? Ist uns unsere Privatsphäre gar nicht mehr so wichtig? Gewohnt charmant macht sich der neugierige Filmemacher Werner Boote auf den Weg rund um den Globus, um die „schöne neue“ Welt der totalen Kontrolle zu erkunden. ALLES UNTER KONTROLLE von Werner Boote („Plastic Planet“, „Population Boom“) – ein aufrüttelnder Film über die Selbstverständlichkeit der Überwachung. Ab 25. Dezember im Kino.(Pressetext)

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  • Kinodokumentation / 90min / R: Werner Boote / Kamera: Dominik Spritzendorfer / Schnitt: Emily Artmann / additional editing: Gernot Grassl, Max Kliever / P: NGF Geyrhalterfilm  Markus Glaser/Michael Kitzberger/Wolfgang Widerhofer/Nikolaus Geyrhalter

    Ein bekanntes Horrorszenario: 7 Milliarden Menschen auf der Erde. Schwindende Ressourcen, giftige Müllberge, Hunger und Klimawandel – eine Folge der Überbevölkerung? Wer behauptet eigentlich, dass die Welt übervölkert ist? Und wer von uns ist zuviel?
    Nach dem großen Kinoerfolg von „Plastic Planet” bereist der neugierige Dokumentarist Werner Boote unseren Planeten und untersucht für POPULATION BOOM ein jahrzehntelang festgefahrenes Weltbild. Für ihn stellt sich eine völlig andere Frage: Wer oder was treibt dieses Katastrophenszenario an? (aus dem NGF Pressetext)

    „Population Boom“, der erste von der Nikolaus Geyrhalter Film produzierte Dokumentarfilm von Werner Boote, war auch meine erste Zusammenarbeit mit ihm. Nach langer und sorgfältiger Schnittarbeit von Cutterin Emily Artmann wurde ich im Endspurt für den Feinschnitt mit an Bord geholt, um mit frischem Blick mitanzupacken. Eine für mich neue Herausforderung, hatte ich doch bisher noch nie die Arbeit einer/s Kollegin/en fortgesetzt oder umgeschnitten, was anfangs auch eine gewisse respektvolle  „Schnitthemmung“ zur Folge hatte. Beim Sichten früherer, Monate zurück liegender Schnittversionen des Films wurde mir bewusst, wie viel Zeit und Energie schon in diesen Film gesteckt worden war und welche Klarheit der dramaturgische Aufbau des Films dazwischen schon bekommen hatte.
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  • Ein Film von Herbert Krill  | Dokumentation  D, 2012  |  45min  |  Kamera: Roland Breitschuh  |  Schnitt: Gernot Grassl  | Produktion: sehen! Film Köln für © ZDF 3sat
    Sendetermin So, 16.12.2012, 21h 3sat

    Von wegen „American Dream“: Die USA scheinen nicht mehr die führende Nation der Welt zu sein, irgendwie ist dem Land sein Optimismus abhanden gekommen. Ein Gefühl des Niedergangs liegt in der Luft, das sich in der sogenannten Kollaps-Bewegung manifestiert.
    3sat Pressetext

    Dieser Film ist der dritte Teil einer Trilogie über das Wesen der US-Amerikaner. Die ersten beiden Teile liefen schon vor Jahren im TV: „American Psyche“ 2003 in 3sat, und „American Expansion“ 2004 in arte und 3sat, beide Filme habe ich für Regisseur Herbert Krill geschnitten.
    Für Teil 3, „American Collapse“, hat Krill und sein Team die USA von der Ostküste bis Kalifornien durchquert, um eine Reihe von Bloggern und Experten zu besuchen, die Überlegungen zum möglicherweise bevorstehenden Kollaps der amerikanischen Gesellschaft und Zivilisation angestellt haben. Diese widerlegen mit ihrer Weitsicht und Eloquenz nicht nur alle dumpfen Amerika-Ressentiments, die sich in Europa großer Beliebtheit erfreuen, sondern beweisen einmal mehr, dass Politik und Gesellschaft immer weiter auseinander driften:

    „If you take a larger view, the whole industrial world is an example of a boomtown. The same kinds of dynamics are playing out. We see enormous amounts of of wealth being produced, fortunes being made, a few people get rich and there is the promise that everyone will ultimately get rich. So everyone wants to be part of this.[…] But at the end of the day, the whole thing is unsustainable. It crashes and the boomtown becomes a ghost town.“
    Richard Heinberg, Author von „The Party is Over“ und „Peak Everything“

    Eine sorgfältige Auswahl der Interviewpartner ist sowas wie das Markenzeichen aller Filme von Herbert Krill, und auch diese TV-Dokumentation bringt das wieder auf den Punkt – kompetente Menschen mit präzisen und teils überraschenden Aussagen:

    „What I find is most fascinating is the human’s capacity to ignore what’s in front of them. And to continue to imagine a Big Bang which would suddenly wake us all up and and help us to realize “Ahh! This is the beginning, this is the start of it!” […] So when you ask me when do I imagine the collapse will happen, I would say we are well into it.“
    Kathy McMahon, Psychologin & Bloggerin  „Peak Oil Blues“

    Aber auch optisch hat dieser Film einiges zu bieten: Schauplätze wie der „Rust Belt“ (Amerikas ehemaliges industrial heartland), die frühere Boomtown Las Vegas und kalifornische Geisterstädte werden von Zeitraffer-Fahrten, die die riesigen Dimensionen des US-Kontinents und gleichzeitig die Öl-Abhängigkeit der Nation verinnerlichen, miteinander verbunden. Die klaren, ruhigen Bilder von Kameramann Roland Breitschuh, die ich mit Freude zu Musik von Nine Inch Nails montiert habe,  zeigen eine unbekannte Seite der USA und brennen sich dadurch umso stärker ins Gedächtnis.

    Nähere Informationen zum 3sat-Schwerpunkt „Endzeit“ auf der 3sat-Homepage zum Thementag. Der Film wird anschließend eine Woche lang in der 3sat-
    Mediathek
    abrufbar sein.


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    Dokumentation, Österreich, USA 2012 / 79 bzw. 59 min / Regie: Herbert Krill / Executive producer: Katharina Schulenberg-Leduc / Kamera:  Ronald Vaughan, Jürg Viktor Walther  u.a. / Ton: Yuri Raicin, Stephan von Hase / Schnitt: Gg / wissenschaftliche Beratung: Malcolm S. Cole, Karin Wagner /  Produktion: Vaughan Video KG / Redaktion WDR: Lothar Mattner / gefördert von: AMA Advisors, Botstiber Foundation, exil.arte, Zukunftsfonds

     

    Erich (später Eric) Zeisl (1905-1959) war ein österreichischer Komponist jüdischer Abstammung, der 1938 zuerst nach Paris, dann nach New York und schließlich nach Los Angeles emigrierte. Nach vielversprechenden Anfängen im Wiener Musikleben musste er sich im Exil als Filmkomponist und Lehrer über Wasser halten, die Produktion eigener Werke kam oft zu kurz. Nach seinem frühen Tod gerieten seine von der Romantik beeinflussten, moderat-modernen Kompositionen (Lieder, Kammermusik, Chorwerke) in Vergessenheit. Heute wird Zeisl jedoch wiederentdeckt, was nicht zuletzt den Aktivitäten seiner einzigen Tochter zu verdanken ist.

    Der Dokumentarfilm bringt viele Beispiele von Zeisls Musik und schildert Zeisls Leben in Österreich und Amerika. Nicht zuletzt beschäftigt er sich mit Zeisls Persönlichkeit, seiner Liebe zur alten Heimat und seiner Nicht-Anpassung ans amerikanische Exil. (aus dem Pressetext)

     

    „I had never heard the name Eric Zeisl“ – genau so, wie der kalifornische Experte Professor Malcolm S. Cole in dieser Dokumentation seine erste musikalische Begegnung mit Erich Zeisl beschreibt, ging es auch mir, als Regisseur Herbert Krill mir sein Filmprojekt über diesen Komponisten vorstellte. Umso größer war der Überraschungseffekt, als ich beim Schnitt dieser Dokumentation immer mehr aus Zeisls großem Schaffenswerk kennenlernte – einfach grandios!

    Mit großer Unterstützung von Zeisls Tochter Barbara Zeisl-Schoenberg, sammelte Herbert Krill mit detektivischer Akribie Archivstücke, drehte an Originalschauplätzen in Europa und den USA, filmte Liederabende (z.B. in der Villa Aurora, Los Angeles), Opern-Inszinierungen („Hiob“ nach Josef Roth) und Orchesteraufführungen (Highlight: „Requiem Ebraico“ interpretiert von den Wiener Philharmonikern und dem Chor des Wiener Musikvereins). Ehemalige Weggefährten wie der Violinist Israel Baker sowie frühere Studenten Zeisls kommen zu Wort, Biografin Karin Wagner führt durch den umfangreichen Fundus an Korrespondenz. Durch die starke Verbindung von Zeisls Werken mit seiner Biografie ließen sich diese  in der Montage dramaturgisch gut verbinden, und – was Regisseur Herbert Krill und mir besonders wichtig war – man hört viel Zeisl-Musik (was ja bei vielen Musik-Dokumentation im TV nicht immer der Fall ist).

    Durch den großen Anteil der Familie Zeisl-Schoenberg kommt der Film seinem Protagonisten sehr nahe und erzählt so nicht nur ein vergangenes Schicksal, sondern avanciert zum Portrait einer quicklebendigen und sympathischen Familie, die mit Begeisterung die Kunst Erich Zeisls in der Gegenwart aufleben läßt.

     

    Die 79-Minuten-Fassung dieser Dokumentation wurde im September 2011 in Los Angeles uraufgeführt, die Europa-Premiere fand am 8.Mai 2012 im Literaturhaus Wien statt.
    Der WDR zeigt als erster TV-Sender eine 59-Minuten-Fassung des Films am

    21. Mai 2012 um 23.15h in der Reihe „west.art klassik“.

    Es freut mich, dass der Film auch beim Jüdischen Filmfestival Wien 2013 gezeigt wird:
    Mi 9.10. 18:00 Uhr, Votivkino
    Mi 16.10. 18:00 Uhr, De France

    Weitere Ausstrahlungen:
    Freitag, 11. Oktober 2013 um 23.59 Uhr auf ORF III
    Sonntag 10. November 2013, jeweils in der Reihe „faszination musik“ um
    8:00  NDR (Hamburg)
    8:00  Radio Bremen TV
    9:30  SWR (Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg)
    9:30  SR (Saarländischer Rundfunk)

    Alle Infos zu Erich Zeisl inklusive schöner Hörproben findet man auf www.zeisl.com.
    Filmstills © Herbert Krill/Vaughan Video (mit freundlicher Genehmigung)
    Fotos: © Barbara Zeisl-Schoeberg (mit freundlicher Genehmigung)

  • TV-Serie / A 2011 / 10 x 25 min / R: Paul Harather / Schnitt: Paul Harather,  Gernot Grassl
    Ausstrahlung: ab heute jeden Donnerstag um 23:30 Uhr
    Meine frisch begonnene zweite Zusammenarbeit mit Paul Harather und dem wunderbaren Team der Breitwandfilm geht heute in der ORF eins Donnerstag Nacht erstmals auf Sendung: Gregor Seberg als arbeitsloser Poet Anatol Mutri Straub-Stauperl philosophiert im Wartezimmer des AMS über aktuelle Themen der Woche – irgendwo zwischen genial und  völlig verrückt, liebenswert  und leicht aufdringlich. Letztendlich geht es hier um nichts Geringeres als um den Sinn des Lebens! Treffen – im wahrsten Sinne des Wortes – tun seine Einsichten seine wartenden AMS-Genossen (von wunderbar „frischen“ Schauspieler-Gesichtern gespielt), die sich unbedacht auf die (aussichtlose?) Diskussion einlassen oder gleich abwehren: „Du, lass mich in Ruhe, ich muss iPhone.“  Neben Sebergs gewaltiger Performance konterkariert Harather in Interview-Szenen mit den Protagonisten deren Charaktere, allein aus dem Kontrast zum Verhalten im Wartezimmer entsteht feinste Komik.
    Auch produktionstechnisch ist dieses Projekt für mich Neuland: da die Sendungen Wochenaktualität haben sollen, ist der Zeitplan für die Erstellung einer Sendung denkbar knapp. Ideenfindung und Konzeption verschwimmen zeitlich mit dem Dreh, Schnittvorbereitungen wie Synchronisierung der 3 Kameras plus Ton folgen umgehend, für Schnitt, Mischung und Farbkorrektur steht logischerweise nur wenig Zeit zur Verfügung. Und dann? Wie heisst´s so schön: nach der Sendung ist vor der Sendung. Weiter geht´s…
    Nach TV-Ausstrahlung ist „AMS – Mutris Welt „sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek als Video-on-Demand abrufbar.

  • TV-Serie / A 2010-11 / 30 min / Regie: Paul Harather / Kamera: Marco Zimprich, Frederick Füssel / Schnitt: Paul Harather, Emily Artmann, Gernot Grassl, Elke Groen
    Mit Angelika Niedetzky, Michael Ostrowski, Gregor Seberg, Gerald Votava, Alexander Jagsch, Christian Dolezal, Suse Lichtenberger, Michael Smulik, Werner Wultsch und Tobias Ofenbauer, Sabrina White, Christiane Blumhoff, Doris Hindinger.
    Ausstrahlung: Heute Donnerstag | 09.06.11 | 23:30 Uhr
    Meine heissgeliebte Schlitzohren-Truppe tritt heute Abend zum – vorerst? – letzten Mal in Aktion. Alles dreht sich um die Frage: Wor do nu wos? Es ist nicht leicht mit diesen peinlichen Gschichtln aus längst vergangenen Tagen. Inklusive Gaststar-Auftritten der bayrischen Kult-Schlawiner Biermösl Blosn und Andreas Kiendl (kongenialer Partner Ostrowskis in Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott).
    Trotz hoher Einschaltquoten und besten Kritiken (siehe unlängst wieder im Standard: „Entspannt, klug, lustig“) ist noch nicht klar, ob der ORF diese Serie von Indien-Regisseur Paul Harather weiter produzieren lassen wird. Eine Wiederholung der bisherigen 11 Folgen ist jedoch für Herbst 2011 so gut wie sicher, auf eine frühere Sendezeit kann man nur hoffen. Sicher ist, dass die Serie  auch im BR ab Herbst laufen wird, DVD-Produktion und flimmit-download sind in Planung.
    Aktuelles zur Serie findet ihr auf facebook.com/Schlawiner.Serie


  • ©2011 / Regie: Paul Harather / Produktion: Breitwandfilm / ORF und BR

    Endlich gibt´s mal was zu sehen von Paul Harathers („Indien“) brandneuer Serie Schlawiner, mit österreichischen Publikumslieblingen wie Michael Ostrowski, Angelika Niedetzky, Andreas Kiendl (alle drei zuletzt grandios in „Die unabsichtliche Entführung der Elfriede Ott“), Gregor Seberg (Soko Donau), Gerald Votava (Projekt X) und vielen anderen: der ORF  startet ab 10. März 2011 mit „Dr. Malakoff“, der ersten von  9 Folgen, in der Donnerstag Nacht.

    Ich war für drei Wochen in der Rohschnittphase der Folgen 3-9 Mitglied des mehrköpfigen Schnitt-Teams, wobei ich viel Neues in Sachen Dialogschnitt und Spielfilmdramaturgie erfahren habe und jede Menge spontane Lachanfälle die Arbeit  auflockerten. Dabei geht es Harather bei dieser Serie nicht um plumpe Comedy, sondern um die komplexe Kommunikation in einem  feingestrickten Beziehungsgeflecht von sehr unterschiedlichen Charakteren, die alle auf ihre Art auf den eigenen Vorteil bedacht sind und zeigen, dass fast alles im Leben eigentlich… ein Riesenmissverständnis ist. Oder wie Gregor Seberg als Oberschlawiner es auf den Punkt bringt: „Do muast iiiirrsinnig aufpassn.
    Mehr zur Serie wieder in diesem Blog.



  • An alle Filmemacher Mitteleuropas, schaut euch das an: die Gyrocam ist die neuartige und wirtschaftliche Alternative für Flugaufnahmen!
    Detailreichste Infos zur Technik und Vermietung der GYROCAM unter: www.gyrocam.at
    Dieses Demovideo habe ich gemeinsam mit Regisseur Jürgen Moors geschnitten, der auch diese wunderschönen Flugaufnahmen gedreht hat. Alle Aufnahmen vom Bodenstativ stammen von Multitalent Sebastian Pichelhofer, die sensationelle Musik hat Mario Dancso komponiert (der meiner Meinung nach zu den besten Filmmusik-Komponisten unserer Stadt gehört). Anschauen, weiterempfehlen, Vimeo-Video auf eurer homepage „embedden“!
    © 2008 Moors Film; gedreht auf Panasonic VX200 DVCProHD, geschnitten mit Apple Final Cut Studio 2