Spielfilm

  • Andreas Patton und Andrea Clausen in "Das ist es, was immer mit den Menschen los und mit den Tieren nicht los ist" von Jan & Anna Groos (Groosproduktion).

    Andreas Patton und Andrea Clausen in „Das ist es, was immer mit den Menschen los und mit den Tieren nicht los ist“.

    Dokufiktion, A 2013 | 45 Minuten, Stereo, Cinemascope | Regie: Jan & Anna Groos | Mit Andrea Clausen, Christian Dolezal, Andreas Patton u.a. | Kamera: José Lorenzo Wasner, Alex Haspel | Ton: Axel Traun | Schnitt: Gernot Grassl | Musik: Mario Dancso
     
    Es freut mich verkünden zu dürfen, dass der Spielfilm „Das ist es, was immer mit den Menschen los und mit den Tieren nicht los ist“ von Jan & Anna Groos (Groosproduktion) auf der Diagonale 2013 in Graz zu seiner Österreich-Premiere gelangt! Der Film läuft als letzter Teil des Kurzspielfilmprogramms 1 am
     
    Mittwoch, 13. März 2013, 18Uhr im UCI Annenhof Saal 6
    Freitag, 15. März 2013, 14Uhr im UCI Annenhof Saal 6
     
    In Wien wird der Film erstmals öffentlich gezeigt im Rahmen der CINEMA NEXT Filmnacht am
     
    24. Mai 2013, 23Uhr Gartenbaukino
    Das Regiegeschwisterpaar sowie weitere Teammitglieder werden anwesend sein. See you there!

     


  • Dokufiktion, A 2013 | 45 Minuten, Stereo, Cinemascope | Regie: Jan & Anna Groos | Mit Andrea Clausen, Christian Dolezal, Andreas Patton u.a. | Kamera: José Lorenzo Wasner, Alex Haspel | Ton: Axel Traun | Schnitt: Gernot Grassl | Musik: Mario Dancso

    „Das ist es, was immer mit den Menschen los und mit den Tieren nicht los ist.“ ist ein Film über eine verschollene junge Frau, die vor ihrem Verschwinden mehrere Identitäten gelebt hat. Die Dokufiktion erzählt die Geschichte der Vermissten und der sie umgebenden Personen und fügt diese zu einem Kaleidoskop der Lebensentwürfe. Mögen die Konzepte im Einzelnen sehr unterschiedlich sein, so gilt es doch hier wie dort eine tragfähige Konstruktion für den Sinn im eigenen Leben zu finden. Denn: „Das ist es, was immer mit den Menschen los und mit den Tieren nicht los ist.“
    (Aus der Pressemappe der Groos Produktion)

    Dieser Film ist einer der ungewöhnlichsten, die ich bisher geschnitten habe. Produktionstechnisch ganz klar als Spielfilm einzuordnen – mit Drehbuch und genau gescripteten Interview-Aussagen – tritt er dem Zuschauer gegenüber optisch und formal als Dokumentarfilm auf: die zurückgelassenen Freunde und Bekannten der Vermissten erzählen in Interviewform die Geschichte, mehrere Schauplätze werden dokumentarisch erfasst. Dass dieses Konzept aufgeht, liegt meiner Meinung nach vor allem am ausgefeilten Drehbuch und an der tollen Leistung der Schauspieler. Es war nie die vorrangige Intention des Filmemacher-Geschwisterpaares Jan & Anna Groos, das Publikum „reinzulegen“. Das ist es… ist keine Fake-Doku oder Mockumentary, die glaubhaft machen will, dass alles im Film „echte“ Fakten seien. Und doch erzeugt dieser Doku-Stil beim Betrachten des Films eine Ungewissheit, die sich aus der angelernten Sehgewohnheit speist, dass Dokumentarfilme so etwas wie Realität darstellen. Und genau dieses Hinterfragen des Prinzips der dokumentarischen Wahrheit gibt den idealen Rahmen für die zentrale Frage dieses Films: was ist überhaupt Identität?

    War das Lebensmodell der Vermissten ein avantgardistischer Versuch, das Korsett der Identität zu sprengen oder doch nur ein rücksichtsloser Egotrip? War sie Wegbereiterin einer Gesellschaft, in der es nicht länger darum geht, seinen Lebenslauf als den strahlendsten und besten zu verkaufen? Einer Gesellschaft, in der man von dem Druck befreit ist, „jemand zu werden“? Oder hat sie nicht viel eher eine Funktionslogik von Vielseitigkeit, Flexibilität und Selbstoptimierung auf die Spitze getrieben, rücksichtslos gegenüber den Gefühlen anderer?
    (Aus der Pressemappe der Groos Produktion)

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  • Kurzfilm, Ö 2009, 8 min
    Mit Tamás Esperjessy, Tanja Petrovsky und Peter Windhofer
    Regie:  Roland Rainer / Kamera: José Lorenzo Wasner / Ton: Gregor Rasek
    Licht: Alex Haspel / Schnitt: Gernot Grassl / Musik: Mario Dancso
    Produktion: José Lorenzo Wasner

    17. Jänner ist mein erster Film mit Spielhandlung und mein erster Schnitt eines Projektes, das auf RED (in 4K Auflösung) gedreht wurde. Ich traf Produzent und Kameramann José Lorenzo Wasner zufällig auf der Diagonale in Graz, wo er mir von seinem Projekt erzählte, in einem Meeting mit Regisseur Roland Rainer kurz drauf im Wiener Cafe Europa beschlossen wir unsere Zusammenarbeit. Und ich hab es nicht bereut: erstens find ich die Story sehr atmosphärisch und spannend, zweitens ist das RED-Material wirklich lecker, schon das 2K-Material, mit dem ich geschnitten habe (mit Final Cut Pro auf Macbook Pro und FW800-Harddisk),  ist echt knackig und rattenscharf. Zum Vergleich: Die obigen Stills haben (bei Anklick) 1024 Pixel Breite, also nur ein Viertel der vollen 4K-Auflösung. Mehr über die Wunder von RED bald in diesem Blog, noch für dieses Jahr wurde eine Kamera mit 28K (!) angekündigt.

    Besonders freut mich auch, dass Mario Dancso – quasi in letzter Minute  –  für diese Produktion als Komponist ins Team aufgenommen wurde.

    Die Premiere von 17. Jänner ist am Sonntag, 4. Oktober 2009 um ca. 20h im Burgkino, der Eintritt ist frei! (bitte aber kurz Bescheid geben, damit ich Karten reservieren kann). Es werden noch 2 weitere Kurzfilme gezeigt: Augenblicke von Jakob Brossmann und Über die Ausweglosigkeit der Liebe von Matthias Zuder. Ich werde natürlich dort sein und freue mich über zahlreiches Publikum!


    Synopsis 17. Jänner:

    Seyfi ist fremd in der Stadt. Als ob ihn das nicht schon genug beunruhigen würde, sollte er noch einen heiklen Auftrag für seinen Bruder erfüllen: eine Tasche mit zweifelhaftem Inhalt soll in einer Bar abgeliefert werden… Hin- und hergerissen zwischen der Aufregung und den eigenartigen Eindrücken, die ihm in dieser Bar begegnen, wird er auch noch von dieser geheimnisvollen Frau (Tanja Petrovsky) angesprochen. Ist sie wirklich an ihm interessiert oder benutzt sie ihn nur als Mittel zum Zweck? Oder vielleicht stimmt beides?

  • Jaaa, ich bin Glawogger-Fan, ich geb´s zu. Aber so viel gelacht wie bei der Diagonale-Weltpremiere von Contact High hab ich wirklich schon lang nicht mehr! Es geht um eine Tasche: ein klassisches Drogen-Roadmovie a la Fear and Loathing in Las Vegas, aber österreichisch-gemütlich per Bundesbahn bzw. Ford Mustang und voller „I woa des ned“-Unschuld der wunderbar vertrottelten Protagonisten Raimund Wallisch, Detlev Buck, Georg Friedrich und Michael Ostrowski. Letzterer hat auch das Drehbuch mit Michael Glawogger geschrieben und ist vom Phänomen des „Contact High“ restlos überzeugt – im Anschluss an die Premiere kündigte er eine wissenschaftliche Doku Glawoggers zum Thema an. Wer gleich wissen will, worum´s da genau geht, empfehle ich Das Lied vom Contact High. Der restliche grandiose Soundtrack reicht von Sven Regener über Calexico bis Roxy Music. Fazit: Wer Nacktschnecken mochte, wird Contact High lieben! Kinostart 17. April 2009.

  • In den 1990er-Jahren hat man ständig von der großen Zukunft des interaktiven Entertainments gesprochen, das dem Zuschauer mehr „Teilnahme“ geben soll. Während die Programmierer von Computergames ihre Spieler mit dem Breitband-Internet wahrlich in neue virtuelle Welten entrückten und vereinten (siehe World of Warcraft, Second Life), so blieb es beim Fernsehen lediglich beim bigbrotherartigen Rein/Raus-Wählen per SMS im eher seichten Unterhaltungssektor. Für Anspruchsvollere tat sich wenig bis nichts. (mehr …)