Österreich

  • Reiseckers Reisen Staffel 4_kl__480px
    Dokumentationserie / 10 x 26min / Idee, Regie, Kamera: Michael Reisecker / Schnitt: Gernot Grassl / Schnittassistenz: Samira Ghahremani, Thomas Cervenca / Transkription: Harald Hötzinger, Fabian Gasperl / Musik: Anton Auer, Sportfreunde Stiller / Grafik: Ralf Ricker / VisualFX: Matthias Halibrand / Tonmischung: Soundtrack Unlimited / Color Grading: Simon Graf / Produktion: NGF Geyrhalter Film

    Liebe Leute, es ist endlich soweit: die neue Staffel von Reiseckers Reisen geht auf Sendung! Der neugierige Michi führt uns dabei in noch unerforschte Ecken österreichischen Daseins und schafft es erneut, mit interessanten und skurrilen Lebensgeschichten zu überraschen.
    Die Reise beginnt in Sommerstimmung an der Alten Donau in Wien und führt uns in 2 Spezialfolgen auch über die Grenzen des Landes hinaus, auf jedoch zutiefst österreichisches Gebiet: in das italienische Urlaubsdomizil Lignano Sabbiadoro. Es geht weiter über die Wachau in Niederösterreich und das tirolerische Karwendel ins  Brandnertal in Vorarlberg, weiter in die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz, ins steirische Gesäuse, bis in den ersten Bezirk Wiens – und endet im tiefverschneiten Salzburger Pongau.

    Welche Folge “die Beste” dieser  Staffel ist, ist für mich unmöglich zu sagen. Es ist selbst für mich als Editor dieser Serie einfach unglaublich, wie es Michi Reisecker gelingt auch nach fast 40 Sendungen immer wieder Neues und Spannendes zu entdecken. Und gerade in Zeiten, wo in diesem Land so viel von der Spaltung der Gesellschaft, vom großen Gefälle zwischen Stadt und Land geredet wird, wirken die Geschichten und Lebenseinstellungen der 50 (!) Protagonisten dieser neuen Staffel wie Balsam auf die gebeutelte österreichische Seele. Schaut’s euch das an, es wirkt!

     

    Sendetermine jeweils Dienstags um ca 23.25h auf ORF1 im Rahmen der  DI.NACHT:
    20.9. Alte Donau
    27.9. Lignano Teil I
    4.10. Lignano Teil II
    11.10. Karwendel
    18.10. Wachau
    25.10. Brandnertal
    (Pause aufgrund von Allerheiligen und US-Wahl)
    22.11. Linz
    29.11. Gesäuse
    06.11. Innere Stadt
    13.12. Pongau
    20.12. Pinzgau (WH)

    Nach Ausstrahlung ist jede Sendung 1 Woche in der ORF-TVthek abrufbar.
    Foto: www.eh-fotografie.com

     

  • RR Reisebüro

     

    Zur Ausstrahlung der letzten Folge von Reiseckers Reisen, Staffel 3

    Die dritte  Staffel von Reiseckers Reisen ist wieder hervorragend gelaufen: Trotz gleichbleibend später Sendezeit ist die Zahl der Stammseher weiter gestiegen, Mundpropaganda und die Anzahl der Facebook-Follower nimmt nach jeder Sendung zu, der „Kultfaktor“ der Dokumentarfilmserie hat sich bis nach ganz oben im ORF herumgesprochen. Das Format ist, wie es so schön heißt, aufgegangen.

    Warum es mir als Editor dieser Serie nach 30 Folgen immer noch Spaß macht, diese dokumentarischen Kleinode zu montieren, hat mehrere Gründe: die Authentizität des Materials, die spürbare Zufälligkeit der Begegnungen, das Lokalkolorit der Regionen (die Dialekte!), die Vielfalt an Lebensentwürfen, die jugendliche Neugier des Herrn Reisecker und dieses freie Gefühl des “einfach Drauflosfahrens”, das sich durch alle Sendungen zieht.
    Das emotional Schönste für mich ist aber die unvergleichliche Weise mit der Reisecker mit seiner respektvollen Haltung und seiner aufs Minimum reduzierten Drehtechnik es schafft, eine Vertrauensbasis mit seinem Gegenüber zu erzeugen, die es mir (und den Zuschauern) erlaubt, bei diesen sonst im Fernsehen so selten gewordenen Glücksmomenten dabei zu sein: wie offen und freundlich die meisten Menschen spontan auf seine Vorstellung reagieren; oder wenn sich anfängliche Skepsis in Vertrauen verwandelt; wenn plötzlich ein einziger Satz meine unbewussten Vorurteile zerbröseln lässt; oder diese kurze, nachdenkliche Stille, bevor eine schlichte Weisheit unaufgeregt ausgesprochen wird. Und ich und wir Zuschauer schauen diesen Menschen direkt in die Augen und bekommen das Gefühl, diesen privaten Moment nur für uns allein zu haben. Und das funktioniert in dieser Staffel 3 noch besser als bisher, weil Reisecker auch gelernt hat, sich im richtigen Moment zurückzunehmen, innezuhalten, uns diese Momente zu überlassen. Um dann wieder für uns Fragen zu stellen, die als Antwort Geschichten ergeben, die uns manchmal so seltsam vertraut vorkommen, wie Erinnerungen aus unserer Kindheit, manchmal schön, manchmal schmerzhaft. Und darin liegt der Zauber dieser Sendung verborgen: Es geht ums Leben. Es geht um uns.

    2016 soll es weitergehen – schauma moi!

    Letzte Folge heute Abend, 3. März 2015, 23.30 Uhr, ORF1:
    Reiseckers Reisen: Am Brenner
    danach 1 Woche in der Mediathek des ORF

     

     

     

     

  • Weitwanderer Johannes - eine Begenung, bei der es selbst Michael Reisecker kurz die sprache verschlägt

    Weitwanderer Johannes – eine Begegnung in Folge 1 der neuen Staffel, bei der es selbst Michael Reisecker kurz die Sprache verschlägt

    Dokumentationserie / 10 x 26min / Idee, Regie, Kamera: Michael Reisecker / Schnitt: Gernot Grassl, Max Kliewer / Schnittassistenz: Harald Hötzinger, Fabian Gasperl / Musik: Anton Auer, Sportfreunde Stiller / Grafik: Ralf Ricker / VisualFX: Matthias Halibrand / Tonmischung: Soundtrack Vienna / Produktion: NGF Geyrhalter Film / ORF-Redaktion: Franz Grabner, Herbert Schaden

    Was nach dem großen Echo der letzten Folgen im Jänner und Februar 2013 absehbar war, ist nun gewiss: die Serie “Reiseckers Reisen” geht in die Verlängerung! Zehn neue Folgen in spannenden Regionen Österreichs sind ab 01. Oktober 2013 wöchentlich on air, auf neuem Sendeplatz Dienstag Nachts in ORF eins um 23.25Uhr:

    1.10. Krieau
    8.10. Salzkammergut
    15.10. Neusiedlersee
    22.10. Großglocknerstraße
    29.10. Prater
    5.11. Salzburg
    12.11. Dreiländereck
    19.11. Donauradweg
    26.11. Südoststeiermark
    3.12. Lienz

    Ich freu mich sehr, dass das Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit seit April nun dem Publikum präsentiert wird! Und obwohl Reiseckers Art, neugierig und offen durch sein Heimatland zu reisen und auf Menschen zuzugehen, gleich geblieben ist, so bietet jede einzelne dieser  neuen Folgen selbst dem alteingesessenen Fan überraschende Aspekte. In der bereits ausgestrahlten Folge 1 “Krieau” war es für mich das lange Eintauchen in die mir völlig fremden Welt  des Trabrennsports, weit weg der üblichen “Sportberichterstattung”; und die Begegnung mit Weitwanderer Johannes, der mich wirklich zum Nachdenken angeregt hat, was man an materiellen Dingen wirklich braucht im Leben.

    Und während ich für die weiteren Folgen ähnliche Highlights verspreche, kommt mir gerade, dass wir für die letzten 3 Folgen noch mitten im Rohschnitt sind und noch einiges an Arbeit auf uns wartet… also, back to work – drückt uns die Daumen!

  • Reiseckers Reisen USA_3_(C)NGF
    Beim 45. Fernsehpreis der Erwachsenenbildung wurde „Reiseckers Reisen Spezial – USA” für 2012 in der Sparte Dokumentation nominiert. Weitere Kandidaten sind  „Mein Simmering” (Sendereihe: dok.film: Chico Klein), und „Eingeschmuggelt bei den Neo-Nazis”
    (Austria News; Puls 4, ProSieben, Sat1; Florian Danner).

    Der Fernsehpreis der Erwachsenenbildung wird von der Arbeitsgemeinschaft der Bildungshäuser Österreichs, vom Büchereiverband Österreichs, vom Verband Österreichischer Volkshochschulen und vom Wirtschaftsförderungsinstitut verliehen.

  • Dokumentationserie / 6 x 24min / Idee, Regie, Kamera: Michael Reisecker / Schnitt: Gernot Grassl, Schnittassistenz: Harald Hötzinger / Musik: Anton Auer, Sportfreunde Stiller / VisualFX: Matthias Halibrand / Tonmischung: Soundtrack Vienna / Produktion: NGF Geyrhalter Film / ORF-Redaktion: Franz Grabner, Herbert Schaden

    Premiere: Reiseckers Reisen: Pinzgau  16.01.2013, 22.45Uhr, ORF eins

    REISECKERS REISEN ist eine innovative und eigenwillige Reisereportage in Episodenform quer durch Österreich. Ausschließlich streng subjektiv und im Dialekt moderiert, präsentiert uns Michael Reisecker sein schräges Österreich-Bild. Mit Brillenkamera auf der Nase und Tongerät in der Tasche begegnet er den Menschen auf seine Art und entlockt ihnen ihre Lebensgeschichten, die von Kuriositäten, dem ganz normalen Alltag oder Eigenheiten der skurrilen Art erzählen. Durch die Brillenkamera gewinnt man dabei den Eindruck, nicht Zuseher sondern Teil dieser Erzählungen zu sein: REISECKERS REISEN ist eine Mischung aus Dokumentation und Roadmovie, mit Drang zum Ungewöhnlichen und einem erfrischenden Zugang zu Land und Leuten.
    (Pressetext Geyrhalterfilm) 

    Nachdem im Sommer 2012 fünf Bundesländerfolgen (OÖ, NÖ, Kärnten, Vorarlberg und Wien) im Rahmen des Kulturmontags trotz Sendetermins nach 23 Uhr höchst erfreuliche Quote und enormes Feedback generierten, könnte 2013 das große “Reisecker-Jahr” werden. Ab 16. Jänner werden auf einem neuen Sendeplatz um 22.45 Uhr in ORF eins sechs Folgen dieser eigenwilligen Serie ausgestrahlt, wobei zwei neue produzierte “Winterfolgen” sich mit 4 Sommer-Wiederholungen abwechseln. Bei guter Akzeptanz sollen 2013 weitere Sendungen produziert werden.

     
    Die Gestaltung dieser Serie war für mich in vielerlei Hinsicht etwa Besonderes. Da ist einmal die radikal einfache Bildsprache der Brillenkamera, die nur ein Wort kennt: Subjektive. Punkt. Mein erster Gedanke vor dem allerersten Trailer 2009: wie schneidet man das denn? Das geht doch gar nicht. Beim ersten praktischen Experimentieren mit dem Rohmaterial dann bald die Erkenntnis: man kann das Bild nicht nie schneiden, im Gegenteil,  man kann eigentlich fast immer einen Schnitt setzen. Vorausgesetzt, es passt. Aber wann passt´s? Das gibt wie so oft die Tonebene vor: der Flow der Echtzeit fühlt sich dann authentisch an, wenn der Tonschnitt den richtigen Rhythmus der Sprache, der Atmung und vor allem der Pausen dazwischen hat; hier kann also wirklich geschnippelt und auf das Wesentliche reduziert werden. Und das wesentlichste überhaupt ist natürlich die Story – geradeaus und direkt lautet die Devise, ganz der Reiseckerschen Lebenseinstellung entsprechend. Der Bildschnitt ordnet sich dem unter und fällt meist kaum auf; selbst springende jump cuts wirken gefühlsmäßig “natürlich”, wie ein kurzes Augenzwinkern – wenn man es nicht zu oft macht.
    Dass Franz Grabner von der ORF-Doku-Abteilung das Wagnis eingegangen ist, diese eigenwilligen Geyrhalter-Produktion tatsächlich zu senden, muß ihm hoch angerechnet werden. In Zeiten von HD, 3D und gleichzeitig  immer seichter und glatter werdendem “Content” (früher: Film, Sendung) ein Schwimmen gegen mehrere Strömungen.

    Und dann der Inhalt dieser Brillenkamerabilder, die Menschen: mal philosophisch, mal ganz normal, manchmal fast banal, aber durch die Art und Weise der Kontaktaufnahme immer offen ins Brillenauge blickend. Ist das wirklich ein realistisches Bild von Österreich?, frage ich mich immer wieder beim Schnitt. Oder ist das die idealisierte Version davon – eine, die ich gerne hätte? Weil Michl seine Protagonisten so offen und freundlich anspricht, dass sich die Menschen immer von ihrer besten Seite zeigen?
    Jedenfalls beweist Reisecker,  dass es so, wie man in den Wald ruft, auch zurückkommt. Und multipliziert, Spiegelneuronen gleich, seine Begegnungen wieder hinaus in dieses Land, dessen Eigenheiten man schon so oft verflucht hat, und schickt einem so eine dieser seltenen Sympathiewellen durch Hirn und Bauch, die einen denken lassen: es wird doch alles wieder gut. Danke, Reisecker!

    www.reiseckersreisen.com
    www.geyrhalterfilm.com

     

  • TV-Kurzserie / 2×6 + 3×12 min / Regie: Michael Reisecker / Schnitt: Gernot Grassl / Grafik: Ralf Ricker / Tonstudio: Soundtrack Vienna/Produzenten: Geyrhalter Filmproduktion (Nikolaus Geyrhalter, Markus Glaser, Michael Kitzberger, Wolfgang Widerhofer) / ORF Redaktion Franz Grabner
    Sendetermine:
    ORF2 25.10.2010, 1. Teil 22:55h, 2. Teil 23:45h, 3. Teil 0:35h

    Der oberösterreichische Dokumentarfilmer Michael Reisecker begibt sich zum Sound der Sportfreunde Stiller auf eine Reise kreuz und quer durch Österreich. Mit Brillenkamera auf der Nase und Tongerät in der Tasche begegnet er den Menschen spontan und direkt und entlockt ihnen ihre Lebensgeschichten, die von Kuriositäten, dem ganz normalen Alltag oder Eigenheiten der skurrilen Art erzählen. Durch die Brillenkamera gewinnt man dabei den Eindruck, nicht Zuseher, sondern Teil dieser Erzählungen zu sein.

    REISECKERS REISEN ist eine Mischung aus Dokumentation und Roadmovie, mit Drang zum Ungewöhnlichen und einem erfrischenden Kontakt zu Land und Leuten. (Pressetext)

    Liebe Leute, das müsst ihr euch anschauen! Wer einmal dem Reisecker auf seinen Reisen beigewohnt hat, sieht die Welt anders. Offen und direkt aber stets fair und ehrlich fährt dieser “Gernstl auf Speed” durch bekanntes Heimat- und unbekanntes Hinterland, sucht und findet das Gespräch mit seinen Mitmenschen: ob Bergbauer, Energetikerin, Mäusefänger oder Sennerin, Reisecker geht´s immer mehr ums Warum als ums Wie. Durch den face-to-face-Dreh ohne großem Filmteam schafft Michl eine vertrauensvolle Stimmung auf Augenhöhe, die einen beim Zuschauen fesselt.

    Auch die Entstehungsgeschichte ist spannend: Michael Reisecker hat 2009 seinen sicheren Arbeitsplatz in der Forschung geschmissen, um in 2 Monaten 60 Menschen zu interviewen, alles auf eigenes Risiko. Erst danach kam ein Kontakt zur Geyrhalter Filmproduktion zustande, die mithilfe eines von mir geschnittenen Trailers den ORF überzeugen konnten, kurze Episoden daraus auf Sendung zu bringen. Am Vorabend des Nationalfeiertags ist es nun soweit, 3 Folgen werden im Rahmen eines “Österreich-Spezial” im Kulturmontag, gleich nach der ZIB2, gezeigt. Ob daraus noch eine dauerhafte Serie wird, wird sich erst weisen.

    Also: quit your day job, die Revolution liegt gleich neben der Bundesstraße, du musst nur genau hinschauen. Reiseckers Reisen, das ist Fight Club auf Innviertlerisch.

    Heute um 19h ist Michael Reisecker zu Gast bei Elisabeth Scharang im FM4-Jugendzimmer.

    Alle News und Infos bietet facebook/ReiseckerReisen.