Musik

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    Musik-Dokumentation | 60 min |Regie: Herbert Krill | Kamera: Bernd Meiners, Jürg Walther | Ton: Jörg Johow, Mike Schmidt | Schnitt: Gernot Grassl | Produktion: Roland Heckl, Action Agency Austria für ZDF 3sat

    Erstausstrahlung: Samstag, 18. Oktober 2014, 22.00 Uhr in 3sat im Rahmen der Dokumentarfilmreihe „Musicmania“

    In einer Art Roadmovie erkundet „Song of the Cowboy“ die Songs von Amerikas immer noch „wildem“ Westen und die Lebenswelt der modernen Cowboy-Singer und -Songwriter. Die Protagonisten des Films sind alle tief im Westen der USA verwurzelt. Ganz gleich ob sie auf einer Ranch arbeiten oder selbst eine betreiben, ob sie Amateurmusiker oder Profi sind: Vom Pioniergeist der Vergangenheit sind sie genauso geprägt wie von den sozialen und ökologischen Problemen der Gegenwart. Und davon zeugt auch ihre Musik, authentisch und voller Hingabe an das Leben.
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    Dokumentation, Österreich, USA 2012 / 79 bzw. 59 min / Regie: Herbert Krill / Executive producer: Katharina Schulenberg-Leduc / Kamera:  Ronald Vaughan, Jürg Viktor Walther  u.a. / Ton: Yuri Raicin, Stephan von Hase / Schnitt: Gg / wissenschaftliche Beratung: Malcolm S. Cole, Karin Wagner /  Produktion: Vaughan Video KG / Redaktion WDR: Lothar Mattner / gefördert von: AMA Advisors, Botstiber Foundation, exil.arte, Zukunftsfonds

     

    Erich (später Eric) Zeisl (1905-1959) war ein österreichischer Komponist jüdischer Abstammung, der 1938 zuerst nach Paris, dann nach New York und schließlich nach Los Angeles emigrierte. Nach vielversprechenden Anfängen im Wiener Musikleben musste er sich im Exil als Filmkomponist und Lehrer über Wasser halten, die Produktion eigener Werke kam oft zu kurz. Nach seinem frühen Tod gerieten seine von der Romantik beeinflussten, moderat-modernen Kompositionen (Lieder, Kammermusik, Chorwerke) in Vergessenheit. Heute wird Zeisl jedoch wiederentdeckt, was nicht zuletzt den Aktivitäten seiner einzigen Tochter zu verdanken ist.

    Der Dokumentarfilm bringt viele Beispiele von Zeisls Musik und schildert Zeisls Leben in Österreich und Amerika. Nicht zuletzt beschäftigt er sich mit Zeisls Persönlichkeit, seiner Liebe zur alten Heimat und seiner Nicht-Anpassung ans amerikanische Exil. (aus dem Pressetext)

     

    „I had never heard the name Eric Zeisl“ – genau so, wie der kalifornische Experte Professor Malcolm S. Cole in dieser Dokumentation seine erste musikalische Begegnung mit Erich Zeisl beschreibt, ging es auch mir, als Regisseur Herbert Krill mir sein Filmprojekt über diesen Komponisten vorstellte. Umso größer war der Überraschungseffekt, als ich beim Schnitt dieser Dokumentation immer mehr aus Zeisls großem Schaffenswerk kennenlernte – einfach grandios!

    Mit großer Unterstützung von Zeisls Tochter Barbara Zeisl-Schoenberg, sammelte Herbert Krill mit detektivischer Akribie Archivstücke, drehte an Originalschauplätzen in Europa und den USA, filmte Liederabende (z.B. in der Villa Aurora, Los Angeles), Opern-Inszinierungen („Hiob“ nach Josef Roth) und Orchesteraufführungen (Highlight: „Requiem Ebraico“ interpretiert von den Wiener Philharmonikern und dem Chor des Wiener Musikvereins). Ehemalige Weggefährten wie der Violinist Israel Baker sowie frühere Studenten Zeisls kommen zu Wort, Biografin Karin Wagner führt durch den umfangreichen Fundus an Korrespondenz. Durch die starke Verbindung von Zeisls Werken mit seiner Biografie ließen sich diese  in der Montage dramaturgisch gut verbinden, und – was Regisseur Herbert Krill und mir besonders wichtig war – man hört viel Zeisl-Musik (was ja bei vielen Musik-Dokumentation im TV nicht immer der Fall ist).

    Durch den großen Anteil der Familie Zeisl-Schoenberg kommt der Film seinem Protagonisten sehr nahe und erzählt so nicht nur ein vergangenes Schicksal, sondern avanciert zum Portrait einer quicklebendigen und sympathischen Familie, die mit Begeisterung die Kunst Erich Zeisls in der Gegenwart aufleben läßt.

     

    Die 79-Minuten-Fassung dieser Dokumentation wurde im September 2011 in Los Angeles uraufgeführt, die Europa-Premiere fand am 8.Mai 2012 im Literaturhaus Wien statt.
    Der WDR zeigt als erster TV-Sender eine 59-Minuten-Fassung des Films am

    21. Mai 2012 um 23.15h in der Reihe „west.art klassik“.

    Es freut mich, dass der Film auch beim Jüdischen Filmfestival Wien 2013 gezeigt wird:
    Mi 9.10. 18:00 Uhr, Votivkino
    Mi 16.10. 18:00 Uhr, De France

    Weitere Ausstrahlungen:
    Freitag, 11. Oktober 2013 um 23.59 Uhr auf ORF III
    Sonntag 10. November 2013, jeweils in der Reihe „faszination musik“ um
    8:00  NDR (Hamburg)
    8:00  Radio Bremen TV
    9:30  SWR (Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg)
    9:30  SR (Saarländischer Rundfunk)

    Alle Infos zu Erich Zeisl inklusive schöner Hörproben findet man auf www.zeisl.com.
    Filmstills © Herbert Krill/Vaughan Video (mit freundlicher Genehmigung)
    Fotos: © Barbara Zeisl-Schoeberg (mit freundlicher Genehmigung)

  • Musikvideo / 3min 27sec / R: Christoph Zauner / K: Oliver Schneider / Schnitt: Gernot Grassl

    Das Musikvideo zum Lied „Too Late“ der österreichischen Singer/Songwriterin Magdalena Piatti ist meine erste Zusammenarbeit mit Theaterregisseur Christoph Zauner und Kameramann Oliver Schneider – für mich auch das erste Schnittprojekt, bei dem das Material zur Gänze auf einer Canon 7D Spiegelreflexkamera gedreht wurde. Und ich finde, es war genau die richtige Entscheidung für dieses No Budget-Video, denn viele Vorteile der 7D (Licht, Schärfe, Look) wurden optimal genutzt und Schwächen (zB. bewegte Kamera) schon im Drehbuch gemieden.
    Das Ergebnis ist eine sehr klare und edle optische Umsetzung des Songs „Too Late“: Räume und Farben harmonieren gut mit den Instrumenten und Magdalena Piattis Stimme, der Dramaturgie des Liedes wird auch im Bild klar gefolgt. Neben den klassischen Herausforderungen beim Schnitt eines Musikvideos (Rhythmus! Surprise!) waren vor allem die Stimmigkeit der konzipierten Schnittpunkte auf Handbewegungen bzw. -positionen (1. Strophe) und Blickrichtungen (2. Strophe) – da musste ich auch ein paar Mal mit (unsichtbarem) Compositing nachhelfen…

    Magdalena Piatti präsentiert ihr erstes Album „Broken Wings“ (Lindorecords) am 12. Oktober 2011 im Wiener Shelter am Walltensteinplatz. CD und Eintritt gibt´s dort zum Kombipreis von 15.-€. Hingehen!

  • Musikvideo / 3:56 min / ©2010 / PAL 16:9 / Regie: Alex Haspel & Gernot Grassl
    Endlich fertig: das neue Video meiner Band starpilotsPopulation (live@B72)„. 7 Kameras, 1 Kamerakran und eine tolle Kamera-Crew (Ricardo Bayer, Malte Fiala, Alex Haspel & Alex Püringer, Jürgen Moors & Sepp Nermuth) – die wirklich feine Bilder abgeliefert haben – dazu Soundmastermind Sebastian Postl und das feine Publikum: bessere Zutaten kann man sich beim Schnitt eines Live-Videos nicht wünschen. Im Namen aller starpilots nochmals herzlichen Dank an die gesamte Crew und dem toleranten Gastgeber-Team vom B72 Wien.
    Nicht verpassen: starpilots wieder richtig live am 11. Mai 2010 im Chelsea Wien!


  • Nach dem genialen Laufband-Video zu „Here it goes again“ steigert sich  die Popband OK Go in ihrem neuen Video zu „This too shall pass“ noch mal um Lichtjahre! Timing is everything heisst es denn auch im sehr informativen Wired-Bericht, der dem Making-of dieses grandiosen Musikvideos gewidmet ist, und dieses Konzept des in LA tätigen Kollektivs Syynlabs ist so gut aufgegangen, dass man beim Zuschauen fast vergisst, dass das ganze auch noch ungeschnitten in einer einzigen Einstellung gedreht wurde. WOW!

  • Update zum vorigen Eintrag zur INK MUSIK WEEK, Thementag „Film & Musik“: durch die Absage von Mirjam Unger werde ich am Podium Platz nehmen und meine Erfahrungen zum Thema preisgeben – sowohl als Mitglied einer Indie-Band als auch als filmschaffender Editor. Ich freu mich über euer Kommen!

  • inkmusicweek09
    „Film & Musik – Zusammen sind wir mehr?“ Podiumsdiskussion (Kino)
    Do 08.10.2009 / 19 Uhr / SCHIKANEDER
    An alle Musik- und Filmschaffenden, das ist sicher eine feine Sache!
    Aus dem Pressetext:
    Der österreichische Film feiert in den letzten Jahren bemerkenswerte Erfolge, die österreichische Musik scheint aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwachen und erlangt nach Jahren wieder internationale Aufmerksamkeit. Obwohl die beiden Gruppen Film und Musik sich samt offenkundiger Nähe gar eine gemeinsame Wirtschaftskammer-Gruppierung teilen, sind die Wechselwirkungen, Zusammenarbeiten und Kooperationen zwischen Filmproduzenten und Labels hierzulande eher rar.
    Warum ist das so? Ist der Markt zu klein, zu speziell? Fehlt es bloß an Nahtstellen, Netzwerken, Kontakten oder gar am Willen? Während auf internationaler Fläche Arthouse-Cinema und „Indie“-Musik eine funktionierende Symbiose zu bilden scheinen und erfolgreiche TV-Serien von Grey´s Anatomy bis O.C. California Sprungbrett, Werbefläche oder einfach nur Sync-Einnahmequellen für die lebendige US-Indieszene darstellen, fehlen derlei Möglichkeiten in Mitteleuropa nahezu vollkommen.
    Über Filmmusik als Kunstform, Einnahmequelle und Mehrwertgenerator; über die Perspektiven und Verbesserung der Möglichkeiten für hiesige Film- und Musikproduzenten diskutieren:
    : HANNES TSCHÜRTZ (ink music/Moderator)
    : WOLFGANG SCHLÖGL (Musiker [I-Wolf, Sofa Surfers], u.a. Soundtracker für die Wolf Haas/“Brenner“-Filme)
    : VERENA TEISSL (Viennale)
    : MIRJAM UNGER (Regisseurin und Radiomoderatorin) u.a.
    Danach geht´s weiter mit…Film und Musik!
    Mehr unter www.inkmusic.at


  • Das Video zu Ambulance 13, der ersten Single meiner Band starpilots aus dem Jahr 2001, das ich gemeinsam mit Regisseur Karl Pridun und Kameramann Konrad Edelbacher gestaltet habe. Auch wenn der Track für mich ohnehin schon massiven Gänsehautfaktor aufweist, verstärken die Bilder die dunkelschwarze Story enorm: birth, school, innocence, death.
    Die Single wurde auch im Soundtrack des Spielfilms „Ikarus“ (R: Bernhard Weirather, P: Allegro Film) atmosphärisch sehr gut eingesetzt, dramaturgisch an einer starken Stelle des Films. „Electronic beats fall in silence…“
    „ambulance 13“ © 2001 starpilots, music © scapegoat research labs 1999

    ambulance 13 – Gesangstext:
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