Am 24. Jänner 1984 bringt Apple den ersten Macintosh auf den Markt und verändert damit die Computerwelt. Mitte der Neunziger Jahre wird der Mac die Plattform für den digitalen Videoschnitt –
als wesentlich kostengünstigere Alternative zu diversen Hochpreissystemen (Silicon Graphics & Co). Anfang des 21. Jahrhunderts sieht es kurzfristig so aus, als würden Windows-Systeme (mit Intel Pentium4-Prozessoren) den Mac als Videoschnitt-Platzhirsch vom Markt verdrängen, da zieht sich Apple in letzter Sekunde mit seiner sprichwörtlichen Innovation selber aus dem Gatsch: die Kooperation mit Intel bringt den schnellsten und stabilsten PC aller Zeiten auf den Markt und macht den Mac auch für windowsgewöhnte Apple-Totalverweigerer attraktiv. Diesen Innovationsschub kann sich das Unternehmen aufgrund prall gefüllter Kassen auch leisten, die Ursache dafür hat allerdings wenig mit den klassischen Mac-Produkten zu tun, sondern mit der überraschenden Schaffung eines Kults: der iPod, erstmals 2001 präsentiert, beschert Apple bis April 2007 100 Millionen verkaufte Stück weltweit.
Genauso wie iPod und iPhone stark die Art und Weise mitbestimmen wird, wie Filme und andere audiovisuell gestaltete Inhalte in Zukunft konsumiert werden, hat Apple auch am Anfang der Produktionskette den Markt ordentlich aufgemischt: mit dem Postproduktion-Paket Final Cut Studio. Aber davon soll in diesem Blog ohnehin noch öfter die Rede sein. Deshalb zum Abschluß: feiert schön, ihr Apple-Leute, und dann ran an die FCP-Buglist!


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