Software

  • Für alle, die schnell große Dateien bis zu 2 GB sicher und ohne Registrierung verschicken wollen, ist die Seite www.wetransfer.com wie geschaffen: Absender- und Empfänger-Mailadresse angeben, Datei auswählen, bei Bedarf noch kurzen Text anhängen – fertig. Finanziert wird der Sevice über Werbung, die großflächig im Browserfenster beim Senden und Empfangen präsentiert wird. Ich habe die Seite kenngelernt, als mir bei meinem aktuellen Tennessee Williams-Projekt ein Theater kurze HD-Videos schicken wollte, zwei Mal hat das Empfangen tadellos und rasch funktioniert. Und da die Werbenden meist Künstler oder Firmen aus der Kreativbranche sind, sind die screensaver-artigen Ads optisch sehr ansprechend und die Links oft inspirierend. Womit wir beim einzigen Nachteil von wetransfer.com sind: Internet-klick-jö-schön-klick-klick-wow-interessant-klick-klick-Verzettleritis!

  • Spontane FCP-Renderkunst

    Schön aussehen tut´s ja, was mir Final Cut Pro gestern beim Exportieren unaufgefordert gebastelt hat. Aber wirklich scharf ist man nicht drauf, wenn´s um den finalen Export für einen Sendemaster geht! Also liebe FCP-User, aufgepasst, so ein Kader könnte auch in eurem Masterfile auftauchen…
    [Bug-Details: DVPAL-16:9-Projekt in Final Cut Studio2 FCP ver 6.0.5; Befehl: "Export als Quicktime", alle Einstellungen wie Projekt; die Stelle im Film, an der der "Kunstkader" reingerendert war: harter Schnitt von Interview-Bild auf Schwarz; genau auf dem ersten Kader Schwarz begann die Blende eines Schriftinserts - und genau dort war der Fehler]

  • Platz 1: Das Capture-Tool
    Platz 2: Die Title-Engine
    Platz 3: Die ständige Renderei
    Platz 4: Halbbild-Phänomene mit Photoshop-Dateien
    Platz 5: Bezier-Gefipsel bei Bewegungspfaden
    Platz 6: kein größeres Piktogramm in Bins
    Platz 7: userunfreundliche Audio-Plugins

    Eigentlich arbeite ich ja sehr gerne mit Final Cut Pro (FCP) und ich verkünde allerorts das tolle Preis-Leistungsverhältnis. Aber in der Anwendung gibt es doch recht seltsame Phänomene, die ich einfach nicht verstehen kann – siehe oben. Bald in diesem Blog: genauere Ausführungen der Bugs und meine 7 ultimativen Workarounds!


  • “In welchem Format hätten Sie ihren Filme gern?”“Hmm, naja, ganz normal digital halt.” So wenig professionell diese (tatsächliche!) Antwort eines Medienverantwortlichen klingt, so sehr wären alle im Business Beschäftigten manchmal froh, wenn es einen einzigen digitalen Standard für Video gäbe. Da liegt wohl noch ein weiter Weg vor uns. Bis dahin muss man sich durch einen Dschungel von Bandformaten, Seitenverhältnisssen, Bildraten, Pixel- bzw. Dateiformaten und – nach letzten Meldungen – mittlerweile 96 (!) Videocodecs durchschlagen. Ein guter Helfer ist dabei die von der kalifornischen Videohardwarefirma AJA zur Verfügung gestellten Software AJA Data Rate Calculator, der den benötigten Speicherplatz auf der Festplatte errechnet (je nach obigen Parametern). Dabei kann man auch einfach durch herumprobieren an den Settings ein Gefühl bekommen, wo denn die Unterschiede zwischen den “Standards” liegen. Ach ja, fast hätte ich´s vergessen: Sonys XDCAM-Format ist im AJA-Tool noch nicht integriert – noch nicht…
    Download gratis für MacOSX und Windows.


  • celtx ist die erste Drehbuchsoftware, die mir begegnet ist, die auf den ersten Blick Lust macht, mit ihr zu arbeiten. Sie besticht durch sauberes Design und vielen nützlichen Funktionen: Skriptschreiben, Einbindung von Storyboards, Charaktere-Entwicklung, Terminplanung, Erstellung detaillierter Produktionsberichte für Darsteller und Filmteam etc. Ob Dokumentar- oder Spielfilm, Theater, Comic, PC-Spiel, Hörspiel oder Podcast – egal, wie man seine Story erzählen will, celtx hilft, den Überblick zu bewahren.Gratis runterladbar (auch in Deutsch!) für MacOSX, WinXP und Linux unter www.celtx.com
    Die Entwickler dieser Software sind übrigens aus St. John´s, Newfoundland, Canada, von wo aus sie eine große weltweite Gemeinde von unabhängigen Medienkreativen im Web betreuen: Project Central