Aktuell

  • Für alle, die schnell große Dateien bis zu 2 GB sicher und ohne Registrierung verschicken wollen, ist die Seite www.wetransfer.com wie geschaffen: Absender- und Empfänger-Mailadresse angeben, Datei auswählen, bei Bedarf noch kurzen Text anhängen – fertig. Finanziert wird der Sevice über Werbung, die großflächig im Browserfenster beim Senden und Empfangen präsentiert wird. Ich habe die Seite kenngelernt, als mir bei meinem aktuellen Tennessee Williams-Projekt ein Theater kurze HD-Videos schicken wollte, zwei Mal hat das Empfangen tadellos und rasch funktioniert. Und da die Werbenden meist Künstler oder Firmen aus der Kreativbranche sind, sind die screensaver-artigen Ads optisch sehr ansprechend und die Links oft inspirierend. Womit wir beim einzigen Nachteil von wetransfer.com sind: Internet-klick-jö-schön-klick-klick-wow-interessant-klick-klick-Verzettleritis!

  • Gratuliere! Für alle, die die Preisverleihung versäumt haben, hier ihre Dankesreden auf ORF-iptv, und unten ihre kurzen Pressestatments:

  • Ja, ich kann „Last Christmas“ vom Wham! auch kaum mehr aushalten, aber schon mal die „Literal Video Version“ gehört? Dieser Trend in der YouTube-Community bedeutet, dass die Vocals mit einem neuem Gesangstext, der immer die momentan zu sehenden Bilder des Videos beschreibt, neu eingesungen werden – häufig durchsetzt von filmischen Regieanweisungen oder Hinweisen auf Anschlussfehler. Das muss man sich einfach anschauen! Auch unpackbar: Total Eclipse of the Heart. Frohe Weihnachten!

  • AUFRUF AN ALLE EUROPÄISCHEN FILMSCHAFFENDEN
    Am 12. Dezember werden wieder die Europäischen Filmpreise verliehen.
    Die European Film Academy (EFA) vereint über 2.000 europäische Filmschaffende mit dem gemeinsamen Ziel, die Filmkultur Europas zu fördern. Vom Kurzfilm bis zur besten Entdeckung werden Drehbuchautoren, Produzenten, Regisseure, Kameraleute und Darsteller für ihre Leistungen gewürdigt.

Für Editoren vergibt die Academy hingegen nur einen Sammelpreis, den Prix d’excellence, bei dem beispielsweise dieses Jahr entschieden werden soll, ob der Schnitt von „Vincere“ besser ist als die Maske vom „Baader Meinhof Komplex“.
Wir glauben, dass die Academy mit dieser Praxis der Bedeutung der Arbeit der Filmschaffenden nicht gerecht wird und fordern die EFA auf, stattdessen die Preiskategorien European Editor und European Production Designer wiedereinzuführen.

Vor vier Jahren hat die European Film Academy einmalig herausragende Editoren ausgezeichnet und damit zur Würdigung des Filmschnitts als einem wesentlichen Grundelement des Mediums Film beigetragen. Seither kann jedoch nicht von Würdigung, sondern eher von Vernachlässigung des Filmschnitts seitens der European Film Academy die Rede sein. Gerade weil der Filmschnitt als unsichtbare Kunst im Hintergrund seinen wichtigen Beitrag zum Gesamtwerk leistet, brauchen Editoren eine öffentliche Präsenz, die über den eigenen Berufsstand hinaus geht.
    Mit diesem Schreiben appellieren wir an die Filmschaffenden aller Produktionsbereiche, sich unserem Aufruf anzuschließen und mit ihrem Namen unsere Aktion zu unterstützen. Wir fordern die Einführung der Preiskategorie European Editor, um dem Filmschnitt seine gebührende Aufmerksamkeit durch die European Film Academy zukommen zu lassen.

    Ich zitiere die Vorstandsmitglieder der Berufsverbände der EditorInnen aus Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz:
    AUFRUF AN ALLE EUROPÄISCHEN FILMSCHAFFENDEN
    Am 12. Dezember werden wieder die Europäischen Filmpreise verliehen. Die European Film Academy (EFA) vereint über 2.000 europäische Filmschaffende mit dem gemeinsamen Ziel, die Filmkultur Europas zu fördern. Vom Kurzfilm bis zur besten Entdeckung werden Drehbuchautoren, Produzenten, Regisseure, Kameraleute und Darsteller für ihre Leistungen gewürdigt.

Für Editoren vergibt die Academy hingegen nur einen Sammelpreis, den Prix d’excellence, bei dem beispielsweise dieses Jahr entschieden werden soll, ob der Schnitt von „Vincere“ besser ist als die Maske vom „Baader Meinhof Komplex“.
Wir glauben, dass die Academy mit dieser Praxis der Bedeutung der Arbeit der Filmschaffenden nicht gerecht wird und fordern die EFA auf, stattdessen die Preiskategorien European Editor und European Production Designer wiedereinzuführen.

Vor vier Jahren hat die European Film Academy einmalig herausragende Editoren ausgezeichnet und damit zur Würdigung des Filmschnitts als einem wesentlichen Grundelement des Mediums Film beigetragen. Seither kann jedoch nicht von Würdigung, sondern eher von Vernachlässigung des Filmschnitts seitens der European Film Academy die Rede sein. Gerade weil der Filmschnitt als unsichtbare Kunst im Hintergrund seinen wichtigen Beitrag zum Gesamtwerk leistet, brauchen Editoren eine öffentliche Präsenz, die über den eigenen Berufsstand hinaus geht.

    Mit diesem Schreiben appellieren wir an die Filmschaffenden aller Produktionsbereiche, sich unserem Aufruf anzuschließen und mit ihrem Namen unsere Aktion zu unterstützen. Wir fordern die Einführung der Preiskategorie European Editor, um dem Filmschnitt seine gebührende Aufmerksamkeit durch die European Film Academy zukommen zu lassen.
    Wenn Sie diesen Aufruf unterstützen wollen,  hier klicken!


  • Werbefilm / ©2009 / 3 min 16 sec / DVCPro HD 16:9 stereo
    Eine Produktion von GYROCAM für Mostviertel Tourismus
    Gestaltung: Gernot Grassl / Kamera & Produktion: Jürgen Moors / Pilot: Wolfgang Spät / Musik: Mario Dancso
    Nach dem Erstling “Die Moststraße von oben” nun der zweite GYROCAM-Werbefilm für den Mostviertel Tourismus: „Der Naturpark Ötscher – Tormäuer“. Ich freu mich sehr, dass wir den Dreh doch noch im November hinbekommen haben, denn die Chancen standen wetterbedingt schlecht: nach dem zwar extrem milden aber auch sehr diesigen Oktober folgte urplötzlich der Wintereinbruch mit massivem Schneefall in allen leicht erhöhten Lagen Österreichs. In ganz Ostösterreich folgte zwar Erwärmung und damit auch die erhoffte Schneeschmelze, aber Regen und Nebel beherrschten die Großwetterlage. Bis an einem einzigen Wochenende die Wolken  begannen, die Gipfel freizugeben. Während der Nebel sich noch langsam in die Niederungen zurückzog, waren Pilot Wolfgang Spät und Kameramann Jürgen Moors schon zur Stelle, um die atemberaubenden Bilder dieser wunderschönen Region Niederösterreichs zu drehen. Der Schnitt war für mich dann vergleichsweise einfach: die stärksten Bilder mit der atmosphärische Komposition von Mario Dancso richtig zu kombinieren und dramaturisch richtig zu gewichten. Aus ca. 2 Stunden leckerem Rohmaterial die besten 196 Sekunden rauszusuchen, war da die schwierigste Aufgabe. Eigentlich wäre auch ein Film über die Eisenstraße (inklusive Waidhofen/Ybbs) geplant gewesen, diesen Dreh mussten wir definitiv auf Frühling 2010 verschieben. Mehr zu GYROCAM gibt es auf unserer eigenen GYROCAM-Homepage.

  • Arbeitsplatz_Gg_small
    Der Arbeitsplatz, im Sinne der wenigen Quadratdezimeter die man als sitzend schaffender Mensch um sich beansprucht, war der Fokus des New Yorker Photographen Joseph O. Holmes in seiner Serie workspace, die ich unbedingt zur Betrachtung und Selbstbetrachtung empfehle… Ich persönlich hab´s ja gerne ohne Glumpat und Gramurri im Sichtfeld (Bild), sowohl real als auch auf der virtuellen Mac-Oberfläche. Gerade beim Schnitt eines Filmes ist Ordnung (auf der Festplatte) ohnehin überlebensnotwendig, weshalb ich den Predigern vom „kreativen Chaos“ misstraue. Ordnungs-Zwangler versus Schlaumpadatsch? Achten Sie auf ihr Bauchgefühl beim Betrachten von workspace! Gefunden auf the 99 percent.

  • „See the world like never before“ verspricht yellowbird und meiner Meinung nach halten die niederländischen 3D-Filmgeeks das auch ein: klicken Sie einfach ins obigen Demo-Video und ziehen Sie während des Abspielens mit der Maus den Bildausschnitt in jede beliebige Richtung. Nicht unähnlich der streetview-Funktion in Google Maps, wo Fotoaufnahmen nahtlos digital zusammengefügt werden, funktioniert yellowbird mit Laufbildern! Erstaunlich auch die Kompaktheit des Systems: die kaffeehäferlgroße Kamera kann einfach mit einem Easy-Rig über Kopfhöhe montiert werden. Aufgezeichnet wird extern mit einer Auflösung von 3500 x 1750 bei 25 fps (progressiv). Weitere technische Details gibt die homepage von yellowbird Auskunft. Ausprobieren, staunen, weitersagen!

  • Ich zitiere eine Aussendung der APA/OTS (Originaltext-Service):

    Wien (OTS) – Nach einer Analyse des Österreichischen Filminstituts
    in Zusammenarbeit mit Nieslen/EDI ist es den heimischen Produktionen
    gelungen, Ende Oktober die 1 Million Kinobesucher-Grenze für das Jahr
    2009 bei weitem zu überschreiten. Für uns ist das ein fantastischer
    Erfolg, mit dem der Boom österreichischer Filme im Kino einen neuen
    Höhepunkt erreicht.
    Obwohl heuer noch etliche interessante Kinostarts zu erwarten
    sind, hält der österreichische Film aktuell bei sensationellen rd.
    1.086.000 Besuchern. Besonders erwähnenswert finde ich, dass die
    Basis dieses großartigen Erfolges nicht wie so oft einzelne
    statistische Ausreißer nach oben sind, sondern eine Vielfalt an
    Filmen und Themen, die die ganze Bandbreite österreichischen
    Filmschaffens repräsentiert; eine Vielfalt, die allerdings nach wie
    vor in Gefahr ist.
    (mehr …)

  • Update zum vorigen Eintrag zur INK MUSIK WEEK, Thementag „Film & Musik“: durch die Absage von Mirjam Unger werde ich am Podium Platz nehmen und meine Erfahrungen zum Thema preisgeben – sowohl als Mitglied einer Indie-Band als auch als filmschaffender Editor. Ich freu mich über euer Kommen!

  • inkmusicweek09
    „Film & Musik – Zusammen sind wir mehr?“ Podiumsdiskussion (Kino)
    Do 08.10.2009 / 19 Uhr / SCHIKANEDER
    An alle Musik- und Filmschaffenden, das ist sicher eine feine Sache!
    Aus dem Pressetext:
    Der österreichische Film feiert in den letzten Jahren bemerkenswerte Erfolge, die österreichische Musik scheint aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwachen und erlangt nach Jahren wieder internationale Aufmerksamkeit. Obwohl die beiden Gruppen Film und Musik sich samt offenkundiger Nähe gar eine gemeinsame Wirtschaftskammer-Gruppierung teilen, sind die Wechselwirkungen, Zusammenarbeiten und Kooperationen zwischen Filmproduzenten und Labels hierzulande eher rar.
    Warum ist das so? Ist der Markt zu klein, zu speziell? Fehlt es bloß an Nahtstellen, Netzwerken, Kontakten oder gar am Willen? Während auf internationaler Fläche Arthouse-Cinema und „Indie“-Musik eine funktionierende Symbiose zu bilden scheinen und erfolgreiche TV-Serien von Grey´s Anatomy bis O.C. California Sprungbrett, Werbefläche oder einfach nur Sync-Einnahmequellen für die lebendige US-Indieszene darstellen, fehlen derlei Möglichkeiten in Mitteleuropa nahezu vollkommen.
    Über Filmmusik als Kunstform, Einnahmequelle und Mehrwertgenerator; über die Perspektiven und Verbesserung der Möglichkeiten für hiesige Film- und Musikproduzenten diskutieren:
    : HANNES TSCHÜRTZ (ink music/Moderator)
    : WOLFGANG SCHLÖGL (Musiker [I-Wolf, Sofa Surfers], u.a. Soundtracker für die Wolf Haas/“Brenner“-Filme)
    : VERENA TEISSL (Viennale)
    : MIRJAM UNGER (Regisseurin und Radiomoderatorin) u.a.
    Danach geht´s weiter mit…Film und Musik!
    Mehr unter www.inkmusic.at