Aktuell

  • AUFRUF AN ALLE EUROPÄISCHEN FILMSCHAFFENDEN
    Am 12. Dezember werden wieder die Europäischen Filmpreise verliehen.
    Die European Film Academy (EFA) vereint über 2.000 europäische Filmschaffende mit dem gemeinsamen Ziel, die Filmkultur Europas zu fördern. Vom Kurzfilm bis zur besten Entdeckung werden Drehbuchautoren, Produzenten, Regisseure, Kameraleute und Darsteller für ihre Leistungen gewürdigt.

Für Editoren vergibt die Academy hingegen nur einen Sammelpreis, den Prix d’excellence, bei dem beispielsweise dieses Jahr entschieden werden soll, ob der Schnitt von „Vincere“ besser ist als die Maske vom „Baader Meinhof Komplex“.
Wir glauben, dass die Academy mit dieser Praxis der Bedeutung der Arbeit der Filmschaffenden nicht gerecht wird und fordern die EFA auf, stattdessen die Preiskategorien European Editor und European Production Designer wiedereinzuführen.

Vor vier Jahren hat die European Film Academy einmalig herausragende Editoren ausgezeichnet und damit zur Würdigung des Filmschnitts als einem wesentlichen Grundelement des Mediums Film beigetragen. Seither kann jedoch nicht von Würdigung, sondern eher von Vernachlässigung des Filmschnitts seitens der European Film Academy die Rede sein. Gerade weil der Filmschnitt als unsichtbare Kunst im Hintergrund seinen wichtigen Beitrag zum Gesamtwerk leistet, brauchen Editoren eine öffentliche Präsenz, die über den eigenen Berufsstand hinaus geht.
    Mit diesem Schreiben appellieren wir an die Filmschaffenden aller Produktionsbereiche, sich unserem Aufruf anzuschließen und mit ihrem Namen unsere Aktion zu unterstützen. Wir fordern die Einführung der Preiskategorie European Editor, um dem Filmschnitt seine gebührende Aufmerksamkeit durch die European Film Academy zukommen zu lassen.

    Ich zitiere die Vorstandsmitglieder der Berufsverbände der EditorInnen aus Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz:
    AUFRUF AN ALLE EUROPÄISCHEN FILMSCHAFFENDEN
    Am 12. Dezember werden wieder die Europäischen Filmpreise verliehen. Die European Film Academy (EFA) vereint über 2.000 europäische Filmschaffende mit dem gemeinsamen Ziel, die Filmkultur Europas zu fördern. Vom Kurzfilm bis zur besten Entdeckung werden Drehbuchautoren, Produzenten, Regisseure, Kameraleute und Darsteller für ihre Leistungen gewürdigt.

Für Editoren vergibt die Academy hingegen nur einen Sammelpreis, den Prix d’excellence, bei dem beispielsweise dieses Jahr entschieden werden soll, ob der Schnitt von „Vincere“ besser ist als die Maske vom „Baader Meinhof Komplex“.
Wir glauben, dass die Academy mit dieser Praxis der Bedeutung der Arbeit der Filmschaffenden nicht gerecht wird und fordern die EFA auf, stattdessen die Preiskategorien European Editor und European Production Designer wiedereinzuführen.

Vor vier Jahren hat die European Film Academy einmalig herausragende Editoren ausgezeichnet und damit zur Würdigung des Filmschnitts als einem wesentlichen Grundelement des Mediums Film beigetragen. Seither kann jedoch nicht von Würdigung, sondern eher von Vernachlässigung des Filmschnitts seitens der European Film Academy die Rede sein. Gerade weil der Filmschnitt als unsichtbare Kunst im Hintergrund seinen wichtigen Beitrag zum Gesamtwerk leistet, brauchen Editoren eine öffentliche Präsenz, die über den eigenen Berufsstand hinaus geht.

    Mit diesem Schreiben appellieren wir an die Filmschaffenden aller Produktionsbereiche, sich unserem Aufruf anzuschließen und mit ihrem Namen unsere Aktion zu unterstützen. Wir fordern die Einführung der Preiskategorie European Editor, um dem Filmschnitt seine gebührende Aufmerksamkeit durch die European Film Academy zukommen zu lassen.
    Wenn Sie diesen Aufruf unterstützen wollen,  hier klicken!


  • Werbefilm / ©2009 / 3 min 16 sec / DVCPro HD 16:9 stereo
    Eine Produktion von GYROCAM für Mostviertel Tourismus
    Gestaltung: Gernot Grassl / Kamera & Produktion: Jürgen Moors / Pilot: Wolfgang Spät / Musik: Mario Dancso
    Nach dem Erstling “Die Moststraße von oben” nun der zweite GYROCAM-Werbefilm für den Mostviertel Tourismus: „Der Naturpark Ötscher – Tormäuer“. Ich freu mich sehr, dass wir den Dreh doch noch im November hinbekommen haben, denn die Chancen standen wetterbedingt schlecht: nach dem zwar extrem milden aber auch sehr diesigen Oktober folgte urplötzlich der Wintereinbruch mit massivem Schneefall in allen leicht erhöhten Lagen Österreichs. In ganz Ostösterreich folgte zwar Erwärmung und damit auch die erhoffte Schneeschmelze, aber Regen und Nebel beherrschten die Großwetterlage. Bis an einem einzigen Wochenende die Wolken  begannen, die Gipfel freizugeben. Während der Nebel sich noch langsam in die Niederungen zurückzog, waren Pilot Wolfgang Spät und Kameramann Jürgen Moors schon zur Stelle, um die atemberaubenden Bilder dieser wunderschönen Region Niederösterreichs zu drehen. Der Schnitt war für mich dann vergleichsweise einfach: die stärksten Bilder mit der atmosphärische Komposition von Mario Dancso richtig zu kombinieren und dramaturisch richtig zu gewichten. Aus ca. 2 Stunden leckerem Rohmaterial die besten 196 Sekunden rauszusuchen, war da die schwierigste Aufgabe. Eigentlich wäre auch ein Film über die Eisenstraße (inklusive Waidhofen/Ybbs) geplant gewesen, diesen Dreh mussten wir definitiv auf Frühling 2010 verschieben. Mehr zu GYROCAM gibt es auf unserer eigenen GYROCAM-Homepage.

  • Arbeitsplatz_Gg_small
    Der Arbeitsplatz, im Sinne der wenigen Quadratdezimeter die man als sitzend schaffender Mensch um sich beansprucht, war der Fokus des New Yorker Photographen Joseph O. Holmes in seiner Serie workspace, die ich unbedingt zur Betrachtung und Selbstbetrachtung empfehle… Ich persönlich hab´s ja gerne ohne Glumpat und Gramurri im Sichtfeld (Bild), sowohl real als auch auf der virtuellen Mac-Oberfläche. Gerade beim Schnitt eines Filmes ist Ordnung (auf der Festplatte) ohnehin überlebensnotwendig, weshalb ich den Predigern vom „kreativen Chaos“ misstraue. Ordnungs-Zwangler versus Schlaumpadatsch? Achten Sie auf ihr Bauchgefühl beim Betrachten von workspace! Gefunden auf the 99 percent.

  • „See the world like never before“ verspricht yellowbird und meiner Meinung nach halten die niederländischen 3D-Filmgeeks das auch ein: klicken Sie einfach ins obigen Demo-Video und ziehen Sie während des Abspielens mit der Maus den Bildausschnitt in jede beliebige Richtung. Nicht unähnlich der streetview-Funktion in Google Maps, wo Fotoaufnahmen nahtlos digital zusammengefügt werden, funktioniert yellowbird mit Laufbildern! Erstaunlich auch die Kompaktheit des Systems: die kaffeehäferlgroße Kamera kann einfach mit einem Easy-Rig über Kopfhöhe montiert werden. Aufgezeichnet wird extern mit einer Auflösung von 3500 x 1750 bei 25 fps (progressiv). Weitere technische Details gibt die homepage von yellowbird Auskunft. Ausprobieren, staunen, weitersagen!

  • Ich zitiere eine Aussendung der APA/OTS (Originaltext-Service):

    Wien (OTS) – Nach einer Analyse des Österreichischen Filminstituts
    in Zusammenarbeit mit Nieslen/EDI ist es den heimischen Produktionen
    gelungen, Ende Oktober die 1 Million Kinobesucher-Grenze für das Jahr
    2009 bei weitem zu überschreiten. Für uns ist das ein fantastischer
    Erfolg, mit dem der Boom österreichischer Filme im Kino einen neuen
    Höhepunkt erreicht.
    Obwohl heuer noch etliche interessante Kinostarts zu erwarten
    sind, hält der österreichische Film aktuell bei sensationellen rd.
    1.086.000 Besuchern. Besonders erwähnenswert finde ich, dass die
    Basis dieses großartigen Erfolges nicht wie so oft einzelne
    statistische Ausreißer nach oben sind, sondern eine Vielfalt an
    Filmen und Themen, die die ganze Bandbreite österreichischen
    Filmschaffens repräsentiert; eine Vielfalt, die allerdings nach wie
    vor in Gefahr ist.
    (mehr …)

  • Update zum vorigen Eintrag zur INK MUSIK WEEK, Thementag „Film & Musik“: durch die Absage von Mirjam Unger werde ich am Podium Platz nehmen und meine Erfahrungen zum Thema preisgeben – sowohl als Mitglied einer Indie-Band als auch als filmschaffender Editor. Ich freu mich über euer Kommen!

  • inkmusicweek09
    „Film & Musik – Zusammen sind wir mehr?“ Podiumsdiskussion (Kino)
    Do 08.10.2009 / 19 Uhr / SCHIKANEDER
    An alle Musik- und Filmschaffenden, das ist sicher eine feine Sache!
    Aus dem Pressetext:
    Der österreichische Film feiert in den letzten Jahren bemerkenswerte Erfolge, die österreichische Musik scheint aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwachen und erlangt nach Jahren wieder internationale Aufmerksamkeit. Obwohl die beiden Gruppen Film und Musik sich samt offenkundiger Nähe gar eine gemeinsame Wirtschaftskammer-Gruppierung teilen, sind die Wechselwirkungen, Zusammenarbeiten und Kooperationen zwischen Filmproduzenten und Labels hierzulande eher rar.
    Warum ist das so? Ist der Markt zu klein, zu speziell? Fehlt es bloß an Nahtstellen, Netzwerken, Kontakten oder gar am Willen? Während auf internationaler Fläche Arthouse-Cinema und „Indie“-Musik eine funktionierende Symbiose zu bilden scheinen und erfolgreiche TV-Serien von Grey´s Anatomy bis O.C. California Sprungbrett, Werbefläche oder einfach nur Sync-Einnahmequellen für die lebendige US-Indieszene darstellen, fehlen derlei Möglichkeiten in Mitteleuropa nahezu vollkommen.
    Über Filmmusik als Kunstform, Einnahmequelle und Mehrwertgenerator; über die Perspektiven und Verbesserung der Möglichkeiten für hiesige Film- und Musikproduzenten diskutieren:
    : HANNES TSCHÜRTZ (ink music/Moderator)
    : WOLFGANG SCHLÖGL (Musiker [I-Wolf, Sofa Surfers], u.a. Soundtracker für die Wolf Haas/“Brenner“-Filme)
    : VERENA TEISSL (Viennale)
    : MIRJAM UNGER (Regisseurin und Radiomoderatorin) u.a.
    Danach geht´s weiter mit…Film und Musik!
    Mehr unter www.inkmusic.at

  • Kurzfilm, Ö 2009, 8 min
    Mit Tamás Esperjessy, Tanja Petrovsky und Peter Windhofer
    Regie:  Roland Rainer / Kamera: José Lorenzo Wasner / Ton: Gregor Rasek
    Licht: Alex Haspel / Schnitt: Gernot Grassl / Musik: Mario Dancso
    Produktion: José Lorenzo Wasner

    17. Jänner ist mein erster Film mit Spielhandlung und mein erster Schnitt eines Projektes, das auf RED (in 4K Auflösung) gedreht wurde. Ich traf Produzent und Kameramann José Lorenzo Wasner zufällig auf der Diagonale in Graz, wo er mir von seinem Projekt erzählte, in einem Meeting mit Regisseur Roland Rainer kurz drauf im Wiener Cafe Europa beschlossen wir unsere Zusammenarbeit. Und ich hab es nicht bereut: erstens find ich die Story sehr atmosphärisch und spannend, zweitens ist das RED-Material wirklich lecker, schon das 2K-Material, mit dem ich geschnitten habe (mit Final Cut Pro auf Macbook Pro und FW800-Harddisk),  ist echt knackig und rattenscharf. Zum Vergleich: Die obigen Stills haben (bei Anklick) 1024 Pixel Breite, also nur ein Viertel der vollen 4K-Auflösung. Mehr über die Wunder von RED bald in diesem Blog, noch für dieses Jahr wurde eine Kamera mit 28K (!) angekündigt.

    Besonders freut mich auch, dass Mario Dancso – quasi in letzter Minute  –  für diese Produktion als Komponist ins Team aufgenommen wurde.

    Die Premiere von 17. Jänner ist am Sonntag, 4. Oktober 2009 um ca. 20h im Burgkino, der Eintritt ist frei! (bitte aber kurz Bescheid geben, damit ich Karten reservieren kann). Es werden noch 2 weitere Kurzfilme gezeigt: Augenblicke von Jakob Brossmann und Über die Ausweglosigkeit der Liebe von Matthias Zuder. Ich werde natürlich dort sein und freue mich über zahlreiches Publikum!


    Synopsis 17. Jänner:

    Seyfi ist fremd in der Stadt. Als ob ihn das nicht schon genug beunruhigen würde, sollte er noch einen heiklen Auftrag für seinen Bruder erfüllen: eine Tasche mit zweifelhaftem Inhalt soll in einer Bar abgeliefert werden… Hin- und hergerissen zwischen der Aufregung und den eigenartigen Eindrücken, die ihm in dieser Bar begegnen, wird er auch noch von dieser geheimnisvollen Frau (Tanja Petrovsky) angesprochen. Ist sie wirklich an ihm interessiert oder benutzt sie ihn nur als Mittel zum Zweck? Oder vielleicht stimmt beides?

  • Gg-com_Umgestaltung_kl
    Liebe Besucher, ich bin gerade mit meinem Webdesigner am Herumdoktern an diesem Blog, deshalb entschuldigen Sie bitte, wenn jetzt zeitweise manche Dinge nicht ganz funktionsfähig sind oder seltsam aussehen. Baldige Neuerungen: Header redesign, wichtige Links, mehr Schwerpunkt auf meine Arbeit: Pressestimmen zu Filmen,  mehr Info zu mir, mehr Trailer zum Anschauen.

  • Schon aufgefallen? Der neue IKEA-Katalog hat die Schrifttype von der Mac-Schrift Futura auf  den Windows-Font Verdana verändert. Völlig wurscht, meinen Sie? Nicht für Font-Fanatiker, für die die Veränderung einem Sakrileg gleicht – schliesslich handelt es sich beim schwedischen Möbelkatalog  um eine Drucksache, die Jahr für Jahr  angeblich in höherer Stückzahl gedruckt wird als die Bibel. Ich kann mit den Kritikern mitfühlen, denn irgendwie wirkt der ganze Katalog billiger (ist nicht auch der Druck schlechter? Hmm). Und genau das ist die offizielle Begründung von IKEA: man wollte Kosten für die Schriftlizenzen sparen. Einen amüsanten Artikel inklusive Comment-Schlagabtausch zum Thema gibt es bei The Guardian.